Unsere Projekte

Wir pflegen zahlreiche Flächen (Feuchtbiotope, Magerrasenflächen, Vogelschutzgehölze, Streuobstwiesen, Feldholzinseln, zwei Vogelschutzhäuser).

Wir beteiligen uns an der Entwicklung der "Hute am Seilerberg" (Umwandlung ehemaliger Truppenübungsplatz bei Habichtswald-Ehlen in ein FFH-Gebiet).

Wir machen Jugendarbeit, indem wir mit den örtlichen Waldjugendgruppen personell und praktisch zusammenarbeiten.

Planung: Unsere Akionen 2017

siehe auch Rubrik "Termine"

 

 

Winter 2016/17:

- Baumfällung Fläche "Steinkautenbuschwiese" Ehlen
  (Lichtschneise für den Teich)

- Fällung der beiden sich über den Weg neigenden Bäume
  (Unfallschutz) auf unserer Fläche Warmeteiche.

- Auslichten/Verjüngung/Fällungen auf den Flächen Warmeteiche und Untere Reinswiesen.

 

 

Frühjahr 2017:

- Rohrleitung an unserer Fläche Warmeteiche erneuern.

- Fläche "Junkerwiese" Pflege/Kontrolle.

- Pflanzung Jahresbaum zusammen mit der
  Waldjugendgruppe Habichtswald "Die Habichte".

 

 

Zudem:

 

Schilder auf unseren Flächen aufstellen.

 

"Lichthaus Dörnberg" (Vogelschutzhaus) sanieren.

Unsere bisherigen Akionen 2017:

NABU Naturschutzbund Habichtswald

 

 

 

Reparaturen am "Lichthaus Dörnberg"

 

 

 

Lange geplant, nahmen wir uns letzten Samstag das ehemaligen Stromverteilerhaus am Waldrand nahe Dörnberg vor. Dieses wurde uns übrigens bereits vor längerer Zeit in kostenloser Pacht von der Gemeinde zur Verfügung gestellt, natürlich zum Zwecke des Naturschutzes. Es liegt ideal für Vögel (vielleicht auch Fledermäuse), da es einerseits am Waldrand, andererseits mit zwei Seiten offen und sonnenbeschienen zu freien Feldfluren liegt, also ideale Einflugmöglichkeiten bietet. Es wurden drei Einfluglöcher für Vögel geschaffen, die zerstörte Glasbausteinwand über der Tür durch eine Plexiglasscheibe ersetzt, eine Holzplatte hinter ein Lüftungsgitter gesetzt (gegen zu viel Durchzug) und Bauschutt abgefahren. In einer nächsten Aktion (vielleicht zusammen mit der Waldjugend?) sollen außen, sowie witterungsgeschützt in der oberen Etage, in der wir die Einfluglöcher geschaffen haben, zahlreiche unterschiedliche Nistkästen aufgehängt werden. Und schon ist es nicht mehr das "Lichthaus Dörnberg", sondern das "Vogelschutzhaus Dörnberg".

 

 

 

 

Ansprechpartner NABU Habichtswald: ronald.schwerin@web.de, www.nabu-habichtswald.de

 

 

 

Terminhinweis: Unser offenes Gruppentreffen in unserer Vereinshütte Im Grund (Wegbeschreibung siehe Website) findet nicht am ersten Montag im Juni statt (da Feiertag), sondern ausnahmsweise am zweiten Montag (=12.06.) ab 18 Uhr.

 

13.05.2017

 

 

 

 

 

 

 

NABU Habichtswald

 

Naturerlebnistag auf der Hute am Seilerberg

 

Diesen Sonntag war es soweit: Auf der Hute am Seilerberg (ehemaliger Truppenübungsplatz Ehlen) fand ein Informationsnachmittag mit geführten Themenwanderungen statt. Wir hatten Glück mit dem Wetter, die Regenwolken zogen vorbei. Es kamen ca. 40 interessierte Bürger, die sich je nach Interesse in vier Gruppen aufteilten: Eine Amphibiengruppe, eine Botanikgruppe, eine Ornithologengruppe und eine Gruppe Gebietsentwicklung. Die geplante Gruppe "Schäfer" kam leider nicht zustande, da die Schafe aufgrund der kalten Witterung derzeit noch nicht auf der Hute sind.

 

Für die Amphibiengruppe war eigens ein Fachmann der Eigentümerin der Fläche, der NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe, aus Wetzlar angereist. Dieser konnte bei der Wanderung, sozusagen nebenbei, u.a. das Vorkommen von Kaulquappen der seltenen Geburtshelferkröte auf der Fläche nachweisen. Die Gruppe Gebietsentwicklung wurde von Hans-Bernd Schmidt, dem Vertreter der Stiftung bei uns vor Ort, geführt. So hatten interessierte Bürger, bzw. Anwohner die Gelegenheit aktuelle Informationen über die Planungen zu erhalten und Fragen zu stellen. Nach ca. 2,5 Stunden trafen sich alle Gruppen an einem zentralen Getränkestand für eine Erfrischung, die gerne angenommen wurde.

 

Wir haben eine solche Veranstaltung erstmalig ausprobiert und erhielten sehr positive Rückmeldungen. Wir haben mit diesem Naturerlebnistag versucht, viele verschiedene Interessen in einem Veranstaltungsrahmen zu ermöglichen. Dies gelang mit den tollen Themenwanderungen auch sehr gut. Leider konnte man aber nicht überall dabei sein. Aus meiner Sicht wäre ein moderierter Austausch der Gruppen nach den Wanderungen am Getränkestand noch gut gewesen, der so (nur) in kleinen Grüppchen standfand - eine Anregung für's nächste Mal.

 

Ansprechpartner der NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe vor Ort: hans-bernd.schmidt@gmx.de

 Ansprechpartner NABU Habichtswald: ronald.schwerin@web.de, www.nabu-habichtswald.de

  

Terminhinweis: Unser offenes Gruppentreffen in unserer Vereinshütte Im Grund (Wegbeschreibung siehe Website) findet nicht am ersten Montag im Juni statt (da Feiertag), sondern ausnahmsweise am zweiten Montag (=12.06.) ab 18 Uhr.

 

09.05.2017

 


 

NABU-Habichtswald

 

NABU Habichtswald / Waldjugend Warmetal

 

Amphibienwanderung auf der Hute am Seilerberg

 

Letzten Samstag gab es auf der Hute am Seilerberg (ehemaliger Truppenübungsplatz Ehlen) eine besondere Veranstaltung. Eine vom Biologen Jürgen Oberstraß geführte Wanderung zu den Tümpeln im oberen Bereich der Hute ausgerichtet auf Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche. Neben rund 15 Kindern der Waldjugend und einigen Erwachsenen (Eltern und vom hiesigen NABU) war auch Hans-Bernd Schmidt von der NABU Stiftung Hessisches Naturerbe, der Eigentümerin des Naturschutzgebietes, mit dabei.


Wie immer bei der Waldjugend, war die Stimmung (trotz kalten Wetters) ausgesprochen gut. Fast jedes Kind hatte einen Kescher mitgebracht. Unter Anleitung von Jürgen wurden eifrig und erfolgreich verschiedene Molche, Kaulquappen, Rückenschwimmer, Kleinlibellenlarven, Wasserschnecken, Wasserläufer und Köcherfliegenlarven gefangen, ins Schalen mit Wasser gesetzt und bestimmt. Ein besonderes Erlebnis war die Erlaubnis von Jürgen, die Molche (nach Befeuchten der Hände) kurzzeitig auch in die Hand nehmen zu dürfen. Die Waldjugendkinder waren begeistert, und es wurde die Absprache getroffen, dass die Waldjugendgruppe die Patenschaft für drei kleinere, nebeneinanderliegende Tümpel übernehmen möchte. An diesen Tümpeln wurden letzten Winter bereits die Bäume/Büsche mit Motorsägen massiv zurückgeschnitten um die Sonneneinstrahlung zu erhöhen. Da die Bäume und Sträucher wieder ausschlagen werden, kann die Waldjugend in den nächsten Jahren ab und zu mit Gartenscheren die dadurch wieder beginnende Verbuschung klein halten. Dies ist sehr sinnvoll, da für solche "Handarbeiten" kein (bezahlter) Profi Zeit hätte, für alle Beteiligte eine "win-win-Situation.


Natürlich wurden alle Tiere am Ende wieder sorgfältig zurückgesetzt. Übrigens (was alle Eltern aus Erfahrung wissen): Wir hatte 6 - jährige Kinder dabei, die Wanderung dauerte ca. 2,5 Stunden. Trotz der Kälte hielten diese völlig problemlos durch, mitgezogen von dem Spaß bei dieser besonderen Aktion. Ein großes Lob dafür auch an "die Kleinen".

 

 

 

Vorankündigung:

NABU Stiftung Hessisches Naturerbe / NABU Habichtswald:

Naturerlebnis "Hute am Seilerberg"
(ehemaliger Truppenübungsplatz Habichtswald - Ehlen)

 

Sonntag, 07.05.2017, 14 Uhr:
Informationsnachmittag "Naturerlebnis Hute": 6 (!) geführte Themenwanderungen (1,5 - 2 Stunden Dauer) zur Auswahl:
Treffpunkt: Habichtswald-Ehlen: Kreuzungsbereich Werraweg / Konrad-Adenauer-Straße.

1. Ornithologengruppe: mit Maik Sommerhage

2. Amphibiengruppe: mit Dominik Heinz

3. Gruppe Botanik: mit Sieglinde und Lothar Nitsche

4. Gruppe Vielfalt: mit Stephan Schmidt

5. Gruppe Gebietsentwicklung: mit Hans-Bernd Schmidt

6. Gruppe Schafe/Hute: mit dem Schäfer über die Hute ziehen

    (nur, wenn die Schafe bis dahin schon auf der Hute sind)

 

Wir bieten Ihnen einen zentralen Getränkestand, an dem sich anschließend alle Gruppen für weitere Informationen, Austausch, Diskussionen treffen. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann gerne auch direkt dorthin gehen und die Aussicht über die Hute genießen. Hunde können mitgebracht werden, müssen aber an der Leine gehalten werden. Kommen Sie zum Infonachmittag "Naturerlebnis Hute" am 7. Mai auf die Hute und bekommen Sie einen Eindruck von dem wunderschönen Gelände.

 

Kontaktmöglichkeit NABU Habichtswald: ronald.schwerin@web.de, Kontaktmöglichkeit Waldjugend Warmetal: junghabichte@web.de, Kontaktmöglichkeit Hute am Seilerberg: Hans-BerndSchmidt@t-online.de, 25.04.2017 



 

NABU-Habichtswald

 

Der erste März-Samstag war bei uns für die Teichpflege an unserem Vereinsheim reserviert. Wir freuten uns sehr über schönes Wetter und noch mehr darüber, dass uns wieder die Waldjugend zu Hilfe kam. Die Randbepflanzung des Teiches wurde zunächst zurückgeschnitten. Danach sollte die Hälfte des Bewuchses, der mittlerweile nahezu den ganzen Teich ausfüllte, mit Wurzelwerk aus dem Wasser geholt werden, um wieder größere Freiwasserzonen zu erhalten. So wurde es für zwei Mutige ernst. Ausgerüstet mit Wathosen stiegen unser Vorsitzender Bastian und Matteo von der Waldjugend, dem dieses Abenteuer sichtlich Spaß machte, ins kalte Wasser. Stück für Stück wurde das Wurzelwerk angehoben, durchtrennt und ans Ufer gezogen. Alle Stücke wurde von den Jungs der Waldjugend auf Tiere durchsucht. Diese wurden sorgfältig auf die Hand genommen und in einen Eimer (und später natürlich zurück-) gesetzt. Ganz nebenbei wurde diskutiert, was jetzt wieder gefunden wurde. Es fanden sich verschiedene Larven, Wasserkäfer und mehrere Molche. Alle Jungs testeten, wie weit sie mit ihren Gummistiefeln rein konnten, riefen lautstark "igitt", wenn wieder Wurzel-Schlamm-Ballen zur Untersuchung auf Tiere vor ihren Füßen landeten und hatten großen Spaß am Teich. So war diese nass-kalte Arbeit für uns Erwachsene auch eine Freude - für alle eine besondere Aktion.

Vorankündigung:

Samstag 22.4.17: Öffentliche Amphibienwanderung (2-3 Stunden insgesamt) für Kinder (ab 6 Jahren) und Jugendliche. Veranstaltet von der Waldjugend Warmetal in Zusammenarbeit mit dem NABU Habichtswald über die Hute am Seilerberg (ehemaliger Truppenübungsplatz Ehlen) zu den dortigen Tümpeln. Führer: Jürgen Oberstraß, Treffpunkt voraussichtlich 10 Uhr am Ende der Konrad-Adenauer-Str. in Ehlen. Nicht nur für Mitglieder, ausdrücklich gerne auch für alle interessierten Kinder/Jugendlichen/Erwachsenen. Insbesondere Kindern macht das "Tümpeln" großen Spaß, die Älteren können etwas über die hier vorkommenden Arten erfahren.

Sie sind willkommen bei uns mitzumachen oder einmal vorbeizuschauen.

Website: www.nabu-habichtswald.de (auch Spendenmöglichkeiten über die Website)

Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de

 

Artikel veröffentlicht am 10.03.2017



Mit neun tatkräftigen Helfern unterstützte uns die Waldjugend Warmetal bei unseren Arbeiten auf unserer neuen Fläche "Untere Reinswiesen" bei Dörnberg

 

NABU-Habichtswald

 

Vor etwa einem Jahr hatte der NABU Habichtwald südlich von Dörnberg ein wunderschönes Gartengrundstück ("Untere Reinswiesen") geschenkt bekommen. Der älteren Dame, die dort über Jahrzehnte zahlreiche unterschiedliche Bäume, auch Obstbäume, gepflanzt hatte, war die Pflege zu viel geworden. Ihr war es wichtig, dass das Grundstück naturnah erhalten bleibt, wofür der NABU langfristig garantiert. Die Bäume stehen mittlerweile zu eng, ragen z.T. erheblich auf den angrenzenden Feldweg und es fällt nur noch wenig Licht hinein.

Ziel des Auslichtens und der Bestandsverjüngung ist die Förderung der Artenvielfalt. So setzten wir letzten Samstag unsere Arbeiten auf der Fläche fort. Insbesondere freute uns die Beteiligung der Waldjugend Warmetal, die uns mit 9 Personen (!) und großem Engagement tatkräftig unterstützte.

Artikel veröffentlicht am 19.02.2017


Meistens samstags treffen wir uns zu unserern Winterarbeiten, hier Verjüngung im Baumbestand unserer Fläche " Untere Reinswiesen"

 

NABU-Habichtswald

 

Winterarbeiten

 

Vor etwa einem Jahr hatte der NABU Habichtwald südlich von Dörnberg ein wunderschönes Gartengrundstück ("Untere Reinswiesen") geschenkt bekommen. Der älteren Dame, die dort über Jahrzehnte zahlreiche unterschiedliche Bäume, auch Obstbäume, gepflanzt hatte, war die Pflege zu viel geworden. Ihr war es wichtig, dass das Grundstück naturnah erhalten bleibt, wofür der NABU langfristig garantiert. Die Bäume stehen mittlerweile zu eng, ragen z.T. erheblich auf den angrenzenden Feldweg, und es fällt nur noch wenig Licht hinein. Am Samstag, den 04.02., setzen wir diese Arbeiten fort (Treffpunkt 9 Uhr REWE-Parkplatz Ehlen). Wer mitmachen möchte, oder sich das Grundstück einmal anschauen möchte, ist herzlich willkommen. Wir verfahren nach dem Motto: "Wer die Arbeit macht, kann das Holz bekommen."Das Grundstück wäre auch sehr geeignet für jemanden, die oder der es in Absprache mit uns längerfristig pflegen (und dann in Absprache mit uns z.B. auch für sich als Garten nutzen) möchte. Ein kleiner Zufluss zur Warme fließt am unteren Rand entlang, wo wir perspektivisch ein kleines Feuchtbiotop anlegen wollen. Die beschriebenen Arbeiten machen wir natürlich auch weiter als Gruppe, da wir jedoch noch viele andere Flächen pflegen, wäre uns auch Hilfe bei der "Erhaltungspflege" willkommen.

 

Vielleicht fühlt sich auch jemand von diesem Artikel angesprochen, die oder der ein naturnahes Grundstück hat, das sie/er anderweitig kaum nutzen kann. Ein Beispiel dafür wären schmale Grundstücke entlang von Bächen oder Bachzuläufen, da hier auf zehn Meter der Bewuchs nicht entfernt werden darf. Gleichzeitig sind solche Flächen für den Naturschutz besonders wertvoll. Mit kleinen, gezielten Maßnahmen kann auf solchen Flächen besonders viel für die Artenvielfalt getan werden.

 

Zuletzt noch ein Terminhinweis: Am Montag, den 06.02., 19 Uhr, trifft sich der Arbeitskreis "Hute am Seilerberg" (ehemals Truppenübungsplatz Ehlen) in der NABU-Vereinshütte "Im Grund" (Wegbeschreibung siehe www.nabu-habichtswald.de). Hier treffen sich alle an der Entwicklung dieses Naturschutzprojektes Interessierten und Aktiven aus der Region, und es findet immer ein reger Informationsaustausch statt. Gäste und Interessierte sind herzlich willkommen.

 

Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de

 

Artikel veröffentlicht am 24.01.2017


Auslichten auf unserer Fläche "Warmeteiche"

 

NABU-Habichtswald

 


Auch im Winter ist unsere NABU-Gruppe Habichtswald aktiv. Alle Interessierten sind herzlich zu unseren nächsten Aktionen und Treffen eingeladen.
Auch im Winter ist unsere NABU - Gruppe aktiv. Wir würden uns sehr über interessierte Teilnehmer oder weitere "Mitstreiter" freuen! Die Möglichkeiten sich bei uns vor Ort für den Naturschutz zu engagieren sind vielfältig und können jedem "Zeitbudget" angepasst werden.

 

· Vorigen Samstag haben wir auf unserem Gelände "Warmeteiche" (zwischen Ehlen und Martinhagen gelegen) mit Auslichten begonnen. Einzelne Bäume im Bestand wurden gefällt, um die Lichtzufuhr für die beiden Teiche zu erhöhen.

· Samstag, 14.1.17, 13 bis 16 Uhr: Begehung/kleine Wanderung über die Hute am Seilerberg (ehemaliger Truppenübungsplatz Ehlen). Hans-Bernd Schmidt führt und spricht über den aktuellen Stand der Arbeiten und Fortschritte auf der Hute. Treffpunkt: REWE-Parkplatz, Ehlen.

· Samstag, 21.1.17, 9 bis 13 Uhr: Pflege (auflichten) unserer Fläche "Reinswiesen" bei Dörnberg. Treffpunkt: REWE-Parkplatz Ehlen.

· Samstag, 4.2.17, 9 bis 13 Uhr: Weiterführung der Arbeiten auf den Flächen "Warmeteiche" oder "Reinswiesen", Treffpunkt: REWE-Parkplatz Ehlen.

· Montag, 6.2.17, 19 Uhr: Arbeitskreis Hute am Seilerberg aller Interessierten, die an den Arbeiten und der Entwicklung der Hute teilnehmen möchten. Der Arbeitskreis arbeitet als Gruppe vor Ort eng mit der hessischen NABU-Stiftung, der Eigentümerin des Geländes, zusammen. Treffpunkt: NABU-Vereinshütte, Im Grund (zwischen Ehlen und Dörnberg, hinter dem Reiterhof).

 

Wir suchen weitere interessierte Bürger/innen. Sie sind willkommen einmal bei uns vorbeizuschauen.

Website: www.nabu-habichtswald.de (auch Spendenmöglichkeiten über die Website)


Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de

Artikel veröffentlicht am 10.01.2017


Unsere bisherigen Akionen 2015/2016:

Müllsammlung auf der Hute am Seilerberg (ehemals Truppenübungsplatz Ehlen): zwei Anhänger voll!

 

NABU-Habichtswald / Waldjugend Warmetal

 

Schon lange geplant, fuhren am Samstag 10 Mitglieder der Waldjugend Warmetal und 3 Aktive des NABU mit Autos und Anhängern auf die Hute am Seilerberg (ehemals Truppenübungsplatz Ehlen). Seit Jahren lag dort an mehreren Stellen viel Müll: von meterlangem Stacheldraht, Folien von Grassilage über zahllose Flaschen bis hin zu verrosteten Auto- und Motorroller-Teilen, in einem Fall auch Sondermüll. Hatten wir an einer Stelle erst mal angefangen, sahen wir immer weiteren Müll, an einer Stelle in schier endlosen Mengen. Der Waldjugend machte das aber nichts aus. Das Wetter war kalt und sonnig. Wie immer ging es mit viel Enthusiasmus und Spaß zur Sache. Die Jungs fanden die zwei völlig verrosteten und zerfallenen Autowrack-Reste super spannend und schleppten alle tragbaren Teile heraus. Am Ende hatten wir zwei Anhänger voll Müll gesammelt, weit mehr als ursprünglich gedacht. Nach dem Sortieren war es mengenmäßig vor allem Altglas und Metall, das problemlos entsorgt werden konnte. Der Restmüll, weil auch erheblich mehr als ursprünglich gedacht, wurde säckeweise an die beteiligten Familien verteilt (die ein bisschen "Gute Miene zum bösen Spiel" machten, als wir damit anrückten, aber ganz tapfer mithalfen - danke dafür!).


 


Was mir persönlich ein Rätsel ist, sind die Mengen an Altglas (nicht nur Flaschen), die an einer Stelle offensichtlich dort mal "abgekippt" worden sein mussten (hier sind wir auch nicht fertig geworden), in einem Bereich, mittlerweile inmitten von Bäumen und Büschen, der heute kaum noch zugänglich ist. So alt, dass längst alle Etiketten verrottet sind, aber das Glas, auch die unzähligen Scherben, liegen da wie am ersten Tag, halb in der Erde, halb draußen. Dies als Appell bitte nachzudenken bevor, vielleicht auch nur gedankenlos, Glas in die Landschaft geworfen wird.


 


Gerade mit den begeisterten Kindern zusammen machen solche Aktionen auch uns Erwachsenen viel Freude.


 


Wir suchen weitere Aktive, die Lust haben bei uns mitzumachen. Wir sind eine Gruppe ganz gemischten Alters, Frauen und Männer und über die enge Zusammenarbeit mit der Waldjugend Habichtswald auch Kinder und Jugendliche. ronald.schwerin@web.de, www.nabu-habichtswald.de.


Kontaktmöglichkeit zur Waldjugend: junghabichte@web.de.

 

Artikel veröffentlicht am 14.11.2016

 


Es tut sich etwas auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Habichtswald

Wanderung am 18.09.2016 mit Mitgliedern des NABU Altkreis Hofgeismar (Foto: R. Schwerin)
Wanderung am 18.09.2016 mit Mitgliedern des NABU Altkreis Hofgeismar (Foto: R. Schwerin)

Auch wenn man es nicht sieht - es finden zahlreiche Aktivitäten zur Entwicklung der Hute am Seilerberg statt, hier einige Beispiele:

Es tut sich was auf der "Hute am Seilerberg" (ehemals Truppenübungsplatz Ehlen)

 

- Vor einer Woche fand eine geführte Wanderung über die Hute statt. Eingeladen hatte der NABU Altkreis Hofgeismar. Es gab wie immer zahlreiche Hintergrundinformationen, schöne Ausblicke und interessante Gespräche - eine gelungene Veranstaltung.

 

- Letzten Samstag (24.09.2016) gab es einen Arbeitseinsatz unserer NABU-Gruppe. Entlang des oberen Weges wurde die zunehmende Verbuschung zurückgeschnitten, bzw. gemäht.

 

- Es wird damit begonnen die oberen Teiche teilweise wieder freizuschneiden. Eine neue Bestandsaufnahme hatte ergeben, dass aufgrund der zunehmenden Beschattung seltene Amphibienarten, die früher dort häufig waren, an diesen Teichen kaum noch vorkommen.

 

- Vor ca. vier Wochen fanden Begehungen mit einer Libellen-Expertin statt. Diese entdeckte auf der Hute zahlreiche Libellenarten, die als gefährdete Arten auf der "roten Liste" stehen. Dies ist Teil einer Gesamt-Bestandsaufnahme der im Warmetal vorkommenden Libellenarten. Es entstand die Idee dies nicht nur in der Fachwelt zu veröffentlichen, sondern daraus einen Lichtbildvortrag über seltene Libellenarten im Warmetal zu erstellen. Der Vortrag wird derzeit vorbereitet und ist eine Neuheit über das Warmetal.

 
- Nach den Herbstferien ist zusammen mit der Habichtswalder Waldjugend eine Müllsammel-Aktion auf der Hute geplant, da es dort mehrere Stellen gibt, an denen noch Müll (sogar Stacheldraht) liegt.

 

- Seit diesem Jahr gibt es für den Schäfer ein detailliertes Beweidungskonzept. Dieses beinhaltet genau ausgewiesene Flächen und Zeiten für die Pferche, Beweidung und Mat, bzw. deren Kombination. Wer sich über gemähte Flächen wundert, in denen Streifen stehen blieben, auch dies ist Teil des Konzepts. Im oberen Teil der Hute, wo aufgrund der Geländestruktur nicht gemäht werden kann, konnte der junge Aufwuchs aufgrund des gezielten "Beweidungsdrucks" bereits zurückgedrängt werden. Ziel dieser Maßnahmen ist der Erhalt der halboffenen Landschaft. Denn gerade in diesen strukturierten, abwechslungsreichen und offenen Grenzflächen kann man eine besonders große und wertvolle Artenvielfalt erhalten.                                                                                  (Stand: 25.09.2016)


Aktion "Fuchs-Scheuche"

 

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Foto: Ronald Schwerin, Jungfüchse in Ehlen am 03.05.16Foto: Ronald Schwerin, Jungfüchse in Ehlen am 03.05.16Foto: Ronald Schwerin, Die "Fuchs-Scheuche"
Foto: Ronald Schwerin, Jungfüchse in Ehlen am 03.05.16
Foto: Ronald Schwerin, Jungfüchse in Ehlen am 03.05.16
Foto: Ronald Schwerin, Die "Fuchs-Scheuche"
Fotos: Ronald Schwerin, Jungfüchse in Ehlen am 03.05.16
Vogel-Scheuchen sind bekannt, aber eine "Fuchs-Scheuche"?
Diese wurde auf Rat der Revierförsterei Habichtswald nahe eines Fuchsbaus in Ehlen gestellt.

 

"Aktion Fuchs-Scheuche"


Eine aufmerksame Habichtswalder Bürgerin teilte uns mit, dass direkt neben einem häufig genutzten Spazierweg am Ortsrand von Ehlen eine Fuchsfamilie ihren Bau habe. Die jungen Füchse begannen gerade die Umgebung zu erkunden, zeigten kaum Scheu und Elterntiere seien nicht zu sehen. Begegnungen mit den Hunden der Spaziergänger wären absehbar. Kompetenter Ansprechpartner war für uns Herr Wolfgang Schmidt von der Revierförsterei Habichtswald. Herr Schmidt erklärte, dass normalerweise kein Handlungsbedarf bestehe, da die Jungfüchse keineswegs von ihren Eltern verlassen seien. Beide Elterntiere würden füttern und immer wieder kommen, auch wenn man sie nicht sehe. Aufgrund der direkten Nähe zum Spazierweg sei es aber sinnvoll zu versuchen die Fuchsfamilie zu einem Umzug zu bewegen. Derzeit grassiere unter Füchsen und Waschbären die Staupe, die auch ungeimpfte Hunde befallen kann. Herr Schmidt machte einen lustigen Vorschlag: Eine "Fuchs-Scheuche". Ein von Menschen getragenes Kleidungsstück in Windrichtung in die Nähe des Baues gehängt, würde häufig die Füchse "so nerven", dass sie ihre Jungen in ein anderes Versteck bringen würden. Dies wurde unsererseits sogleich umgesetzt. Die vier Jungfüchse machten ansonsten durchaus einen gut versorgten und putzmunteren Eindruck. In einer Woche werden wir die Scheuche wieder entfernen und hoffen auf Erfolg.


Gerne nehmen wir Beobachtungen wie diese auf und versuchen sinnvoll darauf zu reagieren oder an kompetente Ansprechpartner zu vermitteln.

 

Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de oder weitere Kontaktdaten über unsere Website www.nabu-habichtswald.de. Jeden geraden Monat findet in unserer Vereinshütte "Im Grund" (Wegbeschreibung siehe Website) jeweils am ersten Montag um 19 Uhr ein offenes Gruppentreffen statt, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind.

 

Artikel veröffentlicht am 03.05.2016

 

 

Neue Schaukästen auf dem REWE-Parkplatz

 

 

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Foto: Ronald Schwerin, Aufstellen der neuen Schaukästen
Foto: Ronald Schwerin, Aufstellen der neuen Schaukästen
Für eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit wurden vom Vereinsring Ehlen und dem NABU Habichtswald zwei Schaukästen am REWE-Markt Ehlen aufgestellt.

Neue Schaukästen auf dem REWE-Parkplatz


Nach fast einem Jahr Vorlauf (Vorgespräche mit den Habichtswalder Vereinsringen und REWE, sowie die entsprechenden Genehmigungen der Grundstücksverwaltung und -eigentümer) war es letzten Samstag soweit. Fünf Aktive vom Vereinsring Ehlen und dem NABU Habichtswald betonierten zwei Schaukästen auf einem Grünstreifen des Parkplatzes ein. Ein Schaukasten wird vom Vereinsring Ehlen betrieben, der andere vom NABU Habichtswald. Für unsere Vereine wie auch den REWE eine win-win-Situation. Wir erhalten eine sehr gute Möglichkeit für Öffentlichkeitsarbeit, und für REWE passen Regionalität und Naturschutz gut zum Image.


Seitens des NABU werden zum einen natürlich Kontaktmöglichkeiten und Termine veröffentlicht, zum anderen aber auch wechselnd Kurzberichte und Fotos von Aktionen und zu Naturschutzthemen. Außerdem werden wir den Waldjugendgruppen ermöglichen den Schaukasten mit zu nutzen, wenn sie das möchten.


REWE gegenüber verantwortlich für beide Schaukästen ist Ronald Schwerin, Kontaktmöglichkeit siehe unten. Da wir zwar oft, aber nicht täglich, vor Ort sind, hier die Bitte ggf. Rückmeldung zu geben, falls Schäden an den Kästen auffallen oder es Kritik an Inhalt oder Form von Veröffentlichungen geben sollte. Wir hoffen aber, dass die Schaukästen nicht nur für unsere Vereine, sondern auch für alle Leserinnen und Leser eine Bereicherung sein werden.


Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de oder weitere Kontaktdaten über unsere Website www.nabu-habichtswald.de. Jeden geraden Monat findet in unserer Vereinshütte "Im Grund" (Wegbeschreibung siehe Website) jeweils am ersten Montag um 19 Uhr ein offenes Gruppentreffen statt, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind.

 

Artikel veröffentlicht am 26.04.2016


Foto: R. Schwerin, NABU & Waldjugend Warmetal: Pflegearbeiten "Sumpfwiese Wattenberg" bei Martinhagen
Foto: R. Schwerin, NABU & Waldjugend Warmetal: Pflegearbeiten "Sumpfwiese Wattenberg" bei Martinhagen

Die Pflegeeinsätze im Naturschutzgebiet

"Sumpfwiese Wattenberg" in Zusammenarbeit von NABU und Waldjugend Warmetal werden weitergeführt.


Erneuter Pflegeeinsatz "Sumpfwiese Wattenberg"


Zusammen mit der Habichtswalder Waldjugendgruppe "Wildkatzen" setzte unsere NABU-Gruppe die seit November laufenden Pflegearbeiten im Naturschutzgebiet "Sumpfwiese Wattenberg" bei Martinhagen fort. Nachdem in November und Dezember, ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Waldjugend, auf dem Gelände kleine Dämme gegen die zunehmende Austrocknung des Feuchtgebietes angelegt wurde, stand seit Anfang Januar bereits in mehreren Arbeitseinsätzen die Verjüngung des Gehölzstreifens am Rande des Geländes im Vordergrund. An Stellen, an denen die Bäume dicht stehen, werden einzelne Bäume gefällt um Platz, bzw. Licht für den Aufwuchs jüngerer Bäume zu schaffen. Weil die meisten Bäume von der Anlage des Streifens her gleichen Alters sind, soll damit eine bessere Durchmischung des Baumbestandes, also eine Förderung der Vielfalt des Bestandes erreicht werden. Das Kronenholz wird in den Gehölzstreifen zurückgetragen, zudem bleiben teilweise die Stümpfe bis zu 1,5 Meter hoch stehen, die sich mit der Zeit im Bestand natürlich zersetzen sollen und so in dem "mittelalten" Baumbestand zusätzliches Totholz für viele Arten bieten. Ziel solcher Pflegemaßnahmen ist die Förderung der Artenvielfalt auf diesen besonders dafür geeigneten Flächen. Alle Arbeiten sind mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt und Teil des Konzeptes zum Erhalt dieser besonderen Fläche.


Wie jedes Mal hatten insbesondere die 10 teilnehmenden Mitglieder der Waldjugendgruppe wieder viel Spaß. Die eher anstrengenden Arbeiten schreckten niemanden und nebenbei wurden an einigen Stellen mit Begeisterung noch die neuen Dämme ausgebessert, die sie ja selbst gebaut hatten, da diese zur Zeit noch nicht durchwurzelt, also noch nicht so haltbar sind.


www.nabu-habichtswald.de

Kontaktmöglichkeit (auch zur Waldjugend): ronald.schwerin@web.de

Artikel veröffentlicht am 07.02.2016 


Foto: R. Schwerin, "Dammbau" im Feuchtgebiet
Foto: R. Schwerin, "Dammbau" im Feuchtgebiet

NABU/Waldjugend: Einsatz im Naturschutzgebiet "Sumpfwiese Wattenberg"

Am vergangenen Samstag waren 12 Mitglieder von NABU Habichtswald und Waldjugend Habichtswald-Warmetal damit beschäftigt, auf der sogenannten „Sumpfwiese am Wattenberg“ (Martinhagen, Ortsausgang Richtung Bad Emstal) durch Dämme im Bereich der Entwässerungsgräben eine stärkere Vernässung der Gesamtfläche zu erreichen. Die Dämme wurden mit Eichenbohlen errichtet und beidseitig mit Erde und Rasensoden abgedichtet.

Am vergangenen Samstag konnten zwei Wassersperren eingebaut werden, im Laufe der kommenden Wochen sollen noch weitere Dämme errichtet werden.

Des Weiteren wurde angefangen, eine wegebegleitende Hecke auf den Stock zu setzen, d.h. die Sträucher und Bäume sind zurück geschnitten worden.
Mit diesem Rückschnitt erreicht man für die kommenden Jahre einen starken Neuaustrieb der Pflanzen. Auch diese Arbeit wird in der kommenden Zeit von NABU und Waldjugend fortgesetzt.

Die Mitglieder der Waldjugend Habichtswald-Warmetal waren sehr engagiert bei der Arbeit.

Kontaktmöglichkeit: www.nabu-habichtswald.de oder ronald.schwerin@web.de

Artikel veröffentlicht am 16.11.2015 


 

Foto: Ronald Schwerin, Aktion Baumkreuz 2015

 

Aktion Baumkreuz an der hessisch-thüringischen Grenze

 

Letzten Samstag nahmen Aktive von NABU und Waldjugend aus Habichtswald an der jährlichen Aktion Baumkreuz teil. Es handelt sich um den Erhalt eines Stücks ehemaligen Grenzzaun als Denkmal in Verbindung mit einem Kunst- und Naturschutzprojekt. Seit 1990 werden jährlich Bäume gepflanzt, und zwar in Form eines großen Kreuzes, zum einen entlang des ehemaligen Grenzzaunes, zum anderen entlang der Richtung zwischen Kassel und Eisenach. Die Ursprünge sind eine Weiterführung der Ideen des Kasselers Künstler Joseph Beuys ("7000 Eichen"). Besonders interessant sind aus unserer Sicht die Vielzahl von Aspekten dieses Projektes aus deutscher Geschichte, Kunst, Politik, Naturschutz, ... und die Beteiligung vieler Gruppen, Kirche, Privatunternehmen etc.. Dieses Jahr waren wir 12 aktive Jugendliche und Erwachsene von NABU Habichtswald und Waldjugend Warmetal. Nicht nur aus Habichtswald waren viele Jugendliche dabei, sondern es gibt dort örtliche Familien, die seit 1990 in mittlerweile drei Generationen das Denkmal erhalten. Offensichtlich erhält sich das Projekt auch generationenübergreifend. Einige halfen beim Bäume pflanzen (dieses Jahr 40 Stück!), andere mähten und schnitten den sonst zuwachsenden Grenzzaun wieder frei. Fernsehen und Presse waren anwesend und filmten die Arbeiten auch aus der Luft mittels zweier Drohnen. Ein Verpflegungszelt war aufgebaut und beim Würstchen grillen klang die Aktion am frühen Nachmittag aus. Die Aktion Baumkreuz findet jedes Jahr am ersten Novemberwochenende an der hessisch-thüringischen Grenze bei Ifta (Richtung Eisenach) statt.

Wir haben eine neue Website!: www.nabu-habichtswald.de

Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de

Artikel veröffentlicht am 08.11.2015


Foto: Ronald Schwerin, Hute am Seilerberg


Wanderung "Hute am Seilerberg"

Hute am Seilerberg:  Öffentliche Wanderung über das Gelände  (ehemals Truppenübungsplatz Ehlen)

Am Sonntag, den 18.10.2015, 10 Uhr (Dauer je nach Interesse, ca. 2 Stunden)

Start am Ende der Konrad-Adenauer-Straße in Ehlen

 

Beim ehemaligen Truppenübungsplatz oberhalb von Habichtswald-Ehlen handelt es sich um ein besonders wertvolles (weil großes) halboffenes Gelände. Seit dem 06.05.2015 ist dieses Eigentum der hess. NABU-Stiftung (www.hessen.nabu.de/wirueberuns/organisation/Stiftung)! Nicht zu verwechseln mit unserer NABU-Gruppe Habichtswald, die jedoch über eine Arbeitsgruppe eingebunden ist. Angedacht sind der Erhalt des halboffenen Charakters durch einen Pächter mit Beweidung (zunächst weiterhin der bisherige Schäfer) und ein teilweiser Rückbau der mittleren Wege bei Erhalt des Rundweges. Der geschlossene Baumgürtel soll umgestaltet werden. Das Gelände soll für Spaziergänger zugänglich bleiben. Im Bereich jenseits des obersten Weges existieren zahlreiche Feuchtbiotope, die es ebenfalls zu erhalten gilt. Die Planungen sind noch im Anfangsstadium. Auf der Wanderung wird über den Stand der Planungen berichtet. Es können auch Anregungen eingebracht werden, die wir ggf. gerne an die Stiftung weitergeben.

Dies ist ein großes, neues Naturschutzprojekt. Interessierte/Engagierte sind willkommen. Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de 


Foto: Ronald Schwerin, Hute am Seilerberg

Wanderung "Hute am Seilerberg"

 

Am Sonntag fand eine öffentliche Wanderung des Naturschutzbund Habichtswald über die "Hute am Seilerberg" statt. Es kamen ca. 25 Interessierte, viele davon Anwohner aus Ehlen. Hans-Bernd Schmidt vom NABU Bad-Emstal, einer der langjährigen Initiatoren des Projektes, berichtete über den aktuellen Stand der Planungen. Ziel ist der Erhalt des halboffenen Charakters mit seinem besonderen Artenreichtum (u.a. Kammmolch, Geburtshelferkröten, von Ameisenhügeln durchzogene Wiesen u.v.m.). Es wurde über den Wegeverlauf (das Gelände bleibt zugänglich), die Umgestaltung des Baumgürtels, die Notwendigkeit des Freihaltens des Geländes gegen die jetzt schon sichtbare Verbuschung (durch Beweidung, Mat und Gehölz Rückschnitte) gesprochen. Eingegangen wurde auch auf den Eindruck mancher, dass noch nicht viel auf dem Gelände passiert sei (was auch stimmt). Dies liegt daran, dass derzeit ein Gesamtkonzept erarbeitet wird, dessen Details mit Bundes- und Landesforst, sowie der Unteren- und Oberen Naturschutzbehörde abgestimmt werden müssen. Für die Umsetzung des Naturschutzkonzeptes ist mit einem jahrelangen Entwicklungsprozess zu rechnen. Mit ersten Arbeiten wird aber diesen Winter begonnen. Der Pappelstreifen an der Autobahn soll soweit ausgelichtet werden, dass natürlicher Aufwuchs standortgerechter Bäume erfolgt und langfristig dort ein Mischwald entsteht.

Anregungen und Fragen können eingebracht werden (was z.T. auf der Wanderung auch erfolgte!). Nahezu alle Interessierten haben ihre E-Mail-Adresse angegeben und werden nun (so etwa halbjährlich) von uns per Mail über Aktuelles vom Seilerberg und unserer NABU-Gruppe Habichtswald informiert. Aufgrund der sehr positiven Resonanz, und da wir in den zwei Stunden gar nicht bis ins obere Feuchtgebiet kamen, wird es im späten Frühjahr noch einmal eine öffentliche Wanderung mit dem Schwerpunkt Amphibien geben. Zudem plant die hessische NABU Stiftung (die Eigentümerin des Geländes) für diesen Spätherbst noch einen Informationsabend in Ehlen unter Einbezug der Gemeinde. Wer an unseren ca. halbjährlichen Informationen per Mail interessiert ist, kann sich gerne melden: ronald.schwerin@web.de

Artikel veröffentlicht am 18.10.2015


 

Foto: Ronald Schwerin, Apfelernte NABU Habichtswald / Waldjugend Warmetal

 

NABU Habichtswald / Waldjugend Warmetal

 

Aktion Apfelernte

 

 

Samstag früh trafen sich Aktive des NABU Habichtswald und der Waldjugend Warmetal zur gemeinsamen Apfelernte. Der NABU stellte auf seinen Streuobstwiesen die Apfelbäume und half beim Transport. Die Kinder und Jugendlichen der Waldjugendgruppe rüttelten und sammelten "was das Zeug hielt". Auch der Spaß (faule Äpfel weit werfen) und das leibliche Wohl (Kira hatte einen Kuchen gebacken, auf den sich alle "stürzten") kamen nicht zu kurz. Auf der Waage der Annahmestelle der SILKA (Streuobstinitiative Landkreis Kassel) waren es am Ende über 600 Kg Äpfel, die wir an diesem Vormittag gesammelt haben. Den Saft bekommt die Waldjugend für ihre Gruppentreffen und Aktionen, bei denen immer auch gut verpflegt wird.

Die Apfelernte beginnt gerade erst. In ein bis zwei Wochen dürften die Äpfel eher noch besser (süßer) sein als jetzt. Der NABU Habichtswald hat noch Apfelbäume übrig, die noch vermittelt werden könnten. Sollte jemand langfristig Interesse haben, wären auch "Baumpatenschaften" denkbar (Apfelernte gegen Baum-, bzw. Grundstückspflege / ggf. kleine Spende).

Am Montag, den 05.10. um 19 Uhr gibt es wieder ein offenes Gruppentreffen der Aktiven des NABU Habichtswald in unserer Vereinshütte, Im Grund 3. Wir wollen unsere Herbstaktionen besprechen und planen. Interessierte, Gäste sind herzlich willkommen. Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de.

Artikel veröffentlicht am 26.09.2015 


 

Foto: Ronald Schwerin, Festakt 60 Jahre NABU Habichtswald

Festakt 60 Jahre NABU Habichtswald

 

Am Sonntag (20.09.) wurde das 60 jährige Jubiläum des NABU Habichtswald (1955-2015) mit einem Festakt im Dorfgemeinschaftshaus Ehlen gefeiert. Der Saal (dekoriert und mit zahlreichen Plakaten zum Naturschutz gestaltet) war bis auf den letzten Platz gefüllt. Neben zahlreichen Vereinsmitgliedern durften wir uns besonders über das Kommen unseres Bürgermeisters, Thomas Raue, unseres Landrats Uwe Schmidt, des 1. Beigeordneten der Gemeinde Schauenburg, Manfred Nehm, des Vorsitzenden der SPD-Fraktion Habichtswald, Rolf Karwecki und Jürgen Düster vom Amt für Regionalentwicklung in Hofgeismar freuen! Zudem zeigten Vertreter vieler unserer örtlicher Vereine (Vereinsring, Feuerwehr, Singgemeinschaft, Heimat- und Geschichtsverein, Waldjugend, ...) mit ihrer Anwesenheit die für uns ganz wichtige Vernetzung und Verbundenheit mit dem NABU und dem Naturschutz vor Ort.

 

Wir sagen vielen Dank für Ihre Verbundenheit und zahlreiches Kommen!!

 

15 langjährig aktive Mitglieder wurden mit der Verleihung der NABU-Ehrennadel für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt. Ein großes "Hallo" gab es besonders bei der Vorführung von Dias aus den vergangenen Jahrzehnten. Mehrere der jetzt geehrten Mitglieder erkannten sich auf Bildern der damaligen Jugendgruppe (1970er Jahre) wieder. Eine Generation, die unsere NABU Gruppe aufgebaut hat und über 30 Jahre in Baunatal, Habichtswald, Schauenburg und Zierenberg zahlreiche Biotope bzw. Naturschutzgebiete politisch durchgesetzt und angelegt hat.

 

Diese naturnahen, i.d.R. besonders artenreichen Flächen, gilt es heute weiter zu pflegen und zu erhalten. Zudem entsteht mit der "Hute am Seilerberg", so der neue Name des ehemaligen Truppenübungsplatzes oberhalb von Ehlen, gerade ein neues, großes Naturschutzprojekt. Dieses wird von der hessischen NABU-Stiftung, jedoch unter Einbezug des NABU Habichtswald, durchgeführt.  Der NABU Habichtswald veranstaltet am Sonntag, den 18.10. eine öffentliche Wanderung über das Gelände, bei der auch vom aktuellen Stand der Planungen für das Gelände berichtet werden soll. Start ist um 10 Uhr  am Ende der Konrad-Adenauer-Straße in Ehlen (Dauer je nach Interesse, ca. 2 Stunden). Kontaktmöglichkeit ronald.schwerin@web.de.

 

Artikel veröffentlicht am 21.09.2015


Foto: Ronald Schwerin, Handy-Sammelbox im Dörnberger Rathaus
Foto: Ronald Schwerin, Handy-Sammelbox im Dörnberger Rathaus
Handy-Altgeräte-Sammelstelle

In der Gemeindeverwaltung Habichtswald können neben den bekannten Möglichkeiten, Batterien und Tintenpatronen abzugeben, auch alte Handys dem Recycling zugeführt werden. In Kooperation mit der Gemeindeverwaltung hat der NABU seit einiger Zeit spezielle, hellblaue Sammelboxen dafür in Ehlen im Dorfgemeinschaftshaus und in Dörnberg im Rathaus aufgestellt. Die Wiederverwertung der wertvollen Rohstoffe wird  beim NABU mit dem Schutz der biologischen Vielfalt verknüpft. Der Erlös von 2,10 € pro Gerät kommt der Renaturierung der "Unteren Havel" zugute. Handysammelboxen stehen mittlerweile in vielen Gemeindeverwaltungen, so z.B. auch in Zierenberg, Schauenburg und Baunatal. Seit Beginn der Kampagne haben NABU und E-Plus zusammen über 500.000 € von 150.000 eingeschickten Handys eingenommen. Hierbei handelt es sich um das größte Projekt dieser Art in ganz Europa. Die Sammelboxen werden übrigens von VW-Auszubildenden gebaut.

Hinweis zur Entsorgung von Althandys: Denken Sie bei der Entsorgung vorab daran, die Sim-Karten herauszunehmen und am Gerät die Funktion "Auf Werkseinstellungen zurücksetzen" zu wählen . Die freigegebenen Handys können samt Akku während der bekannten Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung abgegeben werden.

 

Kontaktmöglichkeit zum NABU Habichtswald: ronald.schwerin@web.de

 

Artikel veröffentlicht am 30.06.2015


NABU Naturschutzbund Habichtswald

 

 

 

 

 

 

 

NABU Naturschutzbund Habichtswald

Habichtswald

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Foto: Ronald Schwerin, Wildorchidee am Ortsrand von Dörnberg
Foto: Ronald Schwerin, Wildorchidee am Ortsrand von Dörnberg

Wertvolle Natur

Am Ortsrand von Dörnberg (Richtung Zierenberg, Waldrand) liegen die Flächen "Vor dem Berge". Diese sind Gemeindeeigentum, die die Gemeinde dem NABU Habichtswald für einen symbolischen Pachtbetrag zum Zwecke des Naturschutzes verpachtet hat. Es handelt sich um drei langgestreckte Lichtungen, deren besonderer Wert in dem halboffenen Charakter nahe des Waldrandes liegt. In solchen Geländen besteht eine besondere Artenvielfalt, die wir zu erhalten versuchen. Bei den Lichtungen "Vor dem Berge" ist zudem die Besonderheit, dass es sich um eine kleine Kalk-Magerrasen-Landschaft (wie auf dem Dörnberg) handelt. Hier wachsen u.a. Wildorchideen im lockeren Wechsel mit Wacholderbüschen. Leider waren die Lichtungen vor allem im vorderen Bereich im Laufe der Jahre bereits stark z.B. mit Schwarzdorn "verbuscht", so dass sich die freien Flächen, und damit auch der Orchideenbestand bereits weitgehend auf eine Hanglage im letzten Drittel der Lichtungen reduziert hatte. Mit Motorsense und Mäher schnitten wir die Lichtungen wieder frei (die Orchideenbestände und Wachholderbüsche natürlich ausgenommen), so dass der Lebensraum in dieser Form erhalten werden kann. Die Bereitschaft der Gemeinde, solche besonders wertvollen Flächen langfristig an unsere NABU-Gruppe zu verpachten, ist für uns besonders wichtig. Dieses Jahr feiert der NABU Habichtswald sein 60-jähriges Bestehen (Öffentliche Feier am 20.09.2015 11 - 13 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Ehlen)! Es gibt z.B. mehrere Flächen, auf denen der NABU Habichtswald vor über 30 Jahren Gehölzinseln gepflanzt hat, die bis heute bestehen und sich zu jungen, sehr vielfältigen kleinen Waldstücken inmitten der Felder entwickelt haben. Diese Langfristigkeit ist für unser Anliegen besonders wichtig.

Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de

Artikel veröffentlicht am 21.06.2015

 

 

 

NABU Naturschutzbund Habichtswald

Habichtswald

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Foto: Ronald Schwerin, Ehemaliger Truppenübungsplatz Ehlen
Foto: Ronald Schwerin, Ehemaliger Truppenübungsplatz Ehlen

Flächen des NABU im Gemeindegebiet Habichtswald

Neues vom "Truppenübungsplatz"

 

Der NABU Habichtswald hat zahlreiche Flurstücke (im Gemeindegebiet Habichtswald ca. 30) in Pflege. Es handelt sich zum geringeren Teil um Eigentumsflächen des NABU Habichtswald (z.B. aus Schenkungen), zum größten Teil um Pachtflächen von der Gemeinde (zweckgebunden für den Naturschutz gegen eine symbolische Pachtzahlung) und zum Teil um Betreuungsflächen, bei denen nur eine Absprache mit dem Eigentümer besteht. Letzteres machen wir nur für besonders wertvolle Flächen, da die Langfristigkeit nicht vertraglich gesichert ist. Die Arbeiten erbringen wir ehrenamtlich. Sinnvolle Pflegemaßnahmen können übrigens sehr unterschiedlich sein. Ziel ist der Erhalt eines naturnahen Zustandes, z.B. auch durch Mäharbeiten, um ein Gelände "halboffen" zu halten und so die Artenvielfalt zu fördern.

 

Um ein besonders wertvolles (weil großes) halboffenes Gelände handelt es sich beim ehemaligen Truppenübungsplatz oberhalb von Ehlen. Seit dem 06.05.2015 ist dieser offiziell Eigentum der hessischen NABU-Stiftung (www.hessen.nabu.de/wirueberuns/organisation/Stiftung)! Nicht zu verwechseln mit der NABU-Gruppe Habichtswald, die jedoch über eine Arbeitsgruppe eingebunden ist. Angedacht sind der Erhalt des halboffenen Charakters des Geländes durch einen Pächter mit Beweidung und ein Rückbau der Betonpisten bei Erhalt einiger der geschotterten Wege. Das Gelände soll für Spaziergänger zugänglich bleiben. Im Bereich jenseits des obersten Weges existieren zahlreiche Feuchtbiotope, die es ebenfalls zu erhalten gilt. Die Planungen sind noch im Anfangsstadium. Im Herbst (18.10., 10 Uhr, Start am Ende der Konrad-Adenauer-Straße, Ehlen) gibt es eine öffentliche Wanderung über das Gelände mit Ausblick auf die (bis dahin konkreteren) Planungen.

 

Dies ist ein großes Naturschutzprojekt. Interessierte/Engagierte sind willkommen. Kontakt zu uns ist über www.nabu-kreis-kassel.de oder ronald.schwerin@web.de möglich.

Artikel veröffentlicht am 05.06.2015

 

 

 

NABU aktiv auf dem Hessentag Hofgeismar

Habichtswald

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Foto: Ronald Schwerin, NABU-Stand auf dem Hessentag
Foto: Ronald Schwerin, NABU-Stand auf dem Hessentag

Der NABU ist mit einem interessanten Stand auf dem Hessentag, in der Sonderschau "Der Natur auf der Spur", vertreten. Organisiert von der Hofgeismarer NABU-Gruppe, unterstützt von den Gruppen aus Stadt und Landkreis Kassel (auch aus Habichtswald) und der Nordhessischen Gesellschaft für Naturkunde und Naturwissenschaften e.V. (NGNN), ist ein vielfältiger Stand mit dem Themenschwerpunkt "Kalklandschaften" (wie z.B. der Dörnberg oder das Diemeltal) und seiner besonders hohen Dichte an seltenen Tier- und Pflanzenarten zustande gekommen. Mit einem Steinhügel und Wachholderbäumen ahmen wir auf ca. 300 m² eine Kalk-Magerrasenlandschaft inklusive einer "Landschaftspflege" durch eine kleine Ziegenherde nach. Neben zahlreichem Infomaterial am zugehörigen Stand gibt es Kurzvorträge zur Ziegenhaltung, eine "Schneckenwerkstatt" für Grundschulklassen sowie unser "NABU-Rätsel" rund um das Thema Kalk-Magerrasen mit vielen Gewinnen (z.B. Open-Air-Menü im Wasserschloss Wülmersen, Eintrittskarten, Kanutouren, Naturbücher, Nistkästen ...).

 

Nach dem ersten Wochenende kann bereits eine positive Zwischenbilanz gezogen werden. Mit mehreren hundert Besuchern, vor allem angezogen durch die Ziegen, das Preisrätsel und die z.T. besonders schönen Insektenhotels und Nistkästen, kamen zahlreiche nette Kontakte mit interessierten Menschen zustande. Wir laden Sie herzlich ein, am kommenden Wochenende noch unseren Stand zu besuchen und freuen uns auf Sie!

 

Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de

Artikel veröffentlicht am 01.06.2015

 

 

 

NABU Naturschutzbund Habichtswald

Habichtswald

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Foto: Ronald Schwerin, Müll sammeln nach dem 1. Mai
Foto: Ronald Schwerin, Müll sammeln nach dem 1. Mai
Gute Zusammenarbeit mit Gemeinde

"Früher war alles besser ..." Es flossen Gelder in den Naturschutz für Ausgleichsmaßnahmen und dafür beauftragte Plegearbeiten, auch an die Ortsgruppe NABU Habichtswald.

 

Und heute? Es muss überall gespart werden. Die Gelder fließen nicht mehr. Und dennoch klappt es auch heute noch.

 

Allerdings haben wir manchmal Schwierigkeiten, alle Pflegearbeiten zu schaffen. U.a. da kommt die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde ins Spiel, weshalb ich oben schrieb, "es klappt immer noch". Ich möchte 2 ganz aktuelle Beispiele aus den letzten Wochen geben:

 

1.) Nach dem 1. Mai machten wir eine Flächenbegehung zur Planung der für 2015 anstehenden Arbeiten und kamen dabei an einer Bankgruppe zwischen Ehlen und dem Gut Bodenhausen vorbei, an der offensichtlich gefeiert wurde und viel Müll (ganze Grills) zurückgelassen wurde. Wir sammeln sowas nebenbei nach Möglichkeit immer mit ein (siehe Foto) und können solche Abfälle (die hier die Kapazität unserer privaten Mülltonnen übersteigt) oder Sonderabfälle (alte Autoreifen) immer völlig problemlos einfach zum Bauhof bringen.

 

2.) Direkt hinter Ehlen Richtung Martinhagen haben wir von der Gemeinde die Fläche "Gänseweide" in Pacht (an der Straße lang, wo die kleine Treppe durchgeht). Dies ist eine ganz ortsnahe Fläche, wo viele Spaziergänger laufen. Es gab Beschwerden über den verwilderten Zustand dieser Fläche, u.a. auch, dass der Feldweg immer mehr zu wuchert. Der verwilderte Zustand ist zwar wegen der Hauptfunktion als Vogelschutzgehölz gewünscht, aber natürlich nicht das Wuchern auf den Weg. Ohne dass uns "Druck" gemacht wurde, hat die Gemeinde selbst die Verbuschung um einen Meter maschinell zurückgemäht. Uns entlastet das. Im Herbst (wenn Fällungen wieder zulässig sind) werden wir als Unfallprävention noch die an einer Stelle überhängenden Baumteile absägen und Schilder aufstellen, in denen wir darüber informieren, warum innerhalb des Geländes die "Verwilderung" aus Naturschutzgründen gewünscht ist.

 

Natürlich hat die Gemeinde von unserem Einsatz auch eine gewisse Entlastung, es handelt sich bei unserer Zusammenarbeit also um eine "win-win"-Situation. Für uns sind solche Unterstützungen aber enorm wichtig, sozusagen "Gold wert". Es muss nicht immer das Geld sein, das fließt.

Artikel veröffentlicht am 14.05.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NABU Naturschutzbund Habichtswald

Habichtswald

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Foto: Ronald Schwerin, Turmfalken-Gelege im "Vogelschutzhaus Ehlen"
Foto: Ronald Schwerin, Turmfalken-Gelege im "Vogelschutzhaus Ehlen"

Aktionen 2015

Arbeitseinsatz auf NABU-Fläche "Warmeteiche"

Am Sonntag, den 3.5., unternahmen vier aktive Mitglieder der Ortsgruppe Habichtswald einen spontanen Arbeitseinsatz im Feuchtgebiet "Warmeteiche" (zwischen Ehlen und Martinhagen gelegen). Vorausgegangen war eine Flächenbegehung mit dem Ergebnis, dass die Teiche aufgrund eines Loches unter dem Überlauf bereits ca. zwei Drittel ihres Wassers, bzw. ihrer ursprünglichen Größe, eingebüßt hatten. Das Loch war leicht "zu stopfen" und aktuell füllen sich die Teiche langsam wieder.

Reparaturen am "Vogelschutzhaus Ehlen"

Am Wochenende 9./10.5. fand ein erster Arbeitseinsatz am ehemaligen Stromverteiler-Haus in Ehlen (in der Nähe der Kläranlage) statt. Die Reparaturen waren dringend notwendig geworden, da Unbekannte zum wiederholten Male mit Steinen die Glasbausteine im Vogelbrut-Bereich (oben im Gebäude) eingeworfen hatten. Bei einer Kontrolle des großen Nistkastens gab es einen erfreulichen Anblick: Ein Turmfalken-Gelege. Wie beobachtet wurde, haben die Turmfalken übrigens unsere Störungen gut verkraftet und kehrten jedesmal nach kurzer Zeit zum Gelege zurück. Im Außenbereich stehen demnächst noch einige Restarbeiten an (Schutt wegräumen, mähen, Hinweistafeln anbringen).

 

Ein Kontakt zur Ortsgruppe ist über www.nabu-kreis-kassel.de möglich. Offene Gruppentreffen finden jeweils in geraden Monaten immer am ersten Montag um 19 Uhr im Vereinsheim (Im Grund 3, zwischen Reiterhof und Gärtnerei) statt. Wir suchen weitere Unterstützer und Aktive. Gäste, die mal "reinschnuppern" oder sich informieren wollen, sind ebenfalls herzlich willkommen.

Artikel veröffentlicht am 10.05.2015