Willkommen

beim Naturschutzbund (NABU) Habichtswald e.V.

(ehemals NABU Schauenburg e.V.)

mit Wirkungskreis in Baunatal, Habichtswald und Schauenburg

 

 

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und verschiedene Tier-& Pflanzenarten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.



NABU Habichtswald aktuell:

Unsere Mai Termine (wenn nichts anderes angegeben ist dauern die Aktionen immer bis zum Mittag):

 

urlaubsbedingt machen wir im Juli eine "Aktions-Pause". Folgende Termine haben wir für Juni bis August besprochen (wenn nichts anderes angegeben ist dauern die Aktionen immer bis zum Mittag):

 

Am Samstag, den 15.06., mähen wir ein Teilstück auf der Hute am Seilerberg (ehemaliger Truppenübungsplatz Ehlen). Es handelt sich um den Test einer gezielten Bekämpfung des Land-Reitgrases, das sich im oberen Teil der Hute zunehmend ausbreitet, andere Pflanzen nicht mehr hochkommen lässt und durch alleinige Beweidung mit Schafen nur unzureichend bekämpft werden kann. Wir mähen, tragen das Schnittgut ab und danach wird der Schäfer das Stück beweiden. Dies wiederholen wir noch ca. 2 x dieses Jahr. Ziel ist der Erhalt der Artenvielfalt dort. Helfer*innen sind herzlich willkommen, da wir das Schnittgut dort nur in Handarbeit aufnehmen können. Treffpunkt 9 Uhr auf dem REWE Parkplatz Ehlen.

 

Am Sonntag, den 23.06., 11 - 17 Uhr, findet in Habichtswald Ehlen (Dorfgemeinschaftshaus, Warmetalstraße 13) der Habichtswalder Umwelttag statt, mit Aktionen und Informationen. Initiiert und organisiert von den Landfrauen Ehlen nehmen zahlreiche örtliche Vereine teil, unter anderem auch wir mit einem großen Infostand und z.B. die Waldjugend Warmetal baut dort ein großes Insektenhotel und macht für die Kinder am Feuer Stockbrot. Der Umwelttag findet erstmalig in Habichtswald statt. Es wäre schön, wenn viele kommen würden!

 

Am Freitag, den 02.08., 18:30 Uhr, ist unser nächstes offenes Gruppentreffen in unserer Vereinshütte Sommerwiese (Wegbeschreibung siehe Website www.nabu-habichtswald.de - Wir über uns - unser Vereinsheim). Wir sitzen in geselliger Runde, tauschen Neuigkeiten aus und machen die August/September -Terminplanung.

 

Am Samstag, den 03.08., machen wir eine ganz besondere Aktion. Von der Gemeinde Habichtswald haben wir einen alten, stillgelegten (z.T. unterirdischen) Wasserbehälter in Pacht bekommen und richten diesen als Fledermaus-Winterquartier her. Mittlerweile hat eine Besichtigung mit einem Fledermaus-Experten stattgefunden, der von dem Behälter sehr angetan war und uns genau gesagt hat, was wir dort tun sollen (v.a. mehrere enge Bretterwände mit bestimmten Zwischenraum zur Wand einbauen). So werden wir an dem Tag mit Stromaggregat, Material, Lampen, Bohrmaschinen etc. die Einbauten vornehmen. Treffpunkt 9 Uhr REWE Parkplatz Ehlen. Wer Lust auf die Aktion, bzw. solch einen abenteuerlichen "lost-place" hat, ist herzlich willkommen. Der Experte wird die Fledermäuse dann ab August mit einem speziellen Lockgerät auf die Behausung aufmerksam machen.

 

 

Ronald Schwerin, Schriftführer

Bilder vom Wasserbehälter. Begang mit dem Fledermausexperten zur Vorbereitung der Aktion am 3.8. (s.o.)


Unsere Aktionen in den letzten Monaten

(weitere Aktionen unter der Rubrik "Aktionen 2015 bis 2017")

 

NABU Habichtswald/Waldjugend Warmetal

 

Mahd Hute am Seilerberg

 

 

Der besondere ökologische Wert der Hute am Seilerberg (= ehemaliger Truppenübungsplatz Ehlen) liegt u.a. in den großen (halb-) offenen Wiesenbereichen, eine Landschaftsform, die im Laufe der Jahre immer seltener geworden ist und einer Pflege (z.B. durch Beweidung) bedarf um nicht zu zu wachsen. Dem diente auch ein besonderer Arbeitseinsatz unserer NABU - Gruppe zusammen mit der Waldjugend Warmetal. Im oberen Bereich des Geländes hat sich Landreitgras sehr verbreitet. Dieses horstbildende Gras überdeckt mit der Zeit alle anderen Pflanzen. Die dortige Artenvielfalt, deren Erhalt unser Ziel ist, nimmt dann sehr stark ab. Bei diesem Gras besteht das Problem, dass eine Beweidung mit Schafen allein nicht reicht, da die Schafe die älteren Triebe nicht gerne fressen. In früheren Zeiten mit gemischter Beweidung und z.B. Heugewinnung war dies weniger ein Problem als heutzutage. Ein weiteres Problem besteht darin, dass das Gelände in dem oberen Teil der Hute so uneben ist, dass man nicht mit großen Maschinen arbeiten kann.

 

 

In Absprache mit der Eigentümerin der Fläche, der NABU - Stiftung hessisches Naturerbe, mähten wir daher in Handarbeit ein Teilstück als gezielten Versuch der Landreitgras-Bekämpfung. Gemäht wurde mit einem Balkenmäher. Alles Schnittgut wurde in Handarbeit zusammen gerecht und auf einen Haufen gefahren, eine Arbeit, bei der wir froh über jede helfende Hand waren. Bei schönen Wetter ging es aber gut voran, wir waren stolz auf unsere Leistung und am Ende gab es noch einen gemeinsamen Imbiss. In den nächsten Wochen wird der Schäfer die Fläche gezielt nachbeweiden und in den nächsten Monaten werden wir das Ganze wiederholen. Wir hoffen, dass sich unser Einsatz lohnt, das schwer zu bekämpfende Gras nachhaltig zurückgedrängt wird und seltene Pflanzen (z.B. die dortigen seltenen Borstgras-, = Magerrasen-Pflanzengesellschaften) weiter da leben können.

 

 

Unser nächstes offenes Gruppentreffen findet am Freitag, den 05.07.2019, 18:30 Uhr, in unserer Vereinshütte "Sommerwiese" statt (Wegbeschreibung siehe Website), zu dem alle Interssierten herzlich willkommen sind.

 

 

 

Juni 2019, Ronald Schwerin

 

 

 


  

 

NABU Habichtswald

 

 

Anlage Blühfläche "Untere Reinswiesen"

 

 

Seit Anfang Mai haben wir damit begonnen auf unseren Flächen Blühstreifen anzulegen. Als erste Fläche war letzten Samstag die "Untere Reinswiese" bei Dörnberg dran, eine bereits jetzt besonders vielfältige Fläche. Dort grenzen Obstbäume, Heckenstreifen mit Totholzhaufen, ein kleines Waldstück, ein kleiner Bachlauf, unsere neu angelegten Teiche, eine Schilffläche, ein großer Steinhaufen für Reptilien und jetzt auch die neue (ca. 200 qm große) Blühfläche an Felder und Mähwiesen. Besonderen Dank möchten wir Jochen Knabe aussprechen, der uns für die Anlage der Blühfläche seine Fräse ausgeliehen hat!

 

Der Mai ist die Zeit der Orchideenblüte und ich möchte auf zwei von uns veranstaltete, besondere Wanderungen hinweisen:

 

Unser Mitglied, Frau Schmutzler-Schaub, bietet eine von ihr geführte Wanderung am Sonntag, den 12.05. 2019, auf dem Dörnberg an. Dies ist eine ganz besondere Wanderung: Keine Pflanze, kein Tier, die wir vielleicht gar nicht bewusst wahrnehmen, zu dem sie nicht etwas Interessantes erzählen kann. Treffpunkt: 9:00 Uhr am Zugang zum Alpenpfad (Parkplatz bei der Hütte).

 

Und am Samstag, den 18.05., 10 Uhr, veranstalten wir eine öffentliche Wanderung durch die Gemarkung Habichtswald (Nähe Ortsteil Dörnberg). Es geht u.a. zu 3 Orchideen-Waldlichtungen und zu unserer Fläche "Untere Reinswiesen". Die Wanderung geht ca. 6 km, ist also gut zu schaffen. Treffpunkt an der Mehrzweckhalle/Grundschule im Ort Habichtswald-Dörnberg (Schulweg 8, 34317 Habichtswald).

 

 

Kontaktmöglichkeit NABU: ronald.schwerin@web.de

 

Website: www.nabu-habichtswald.de (auch Spendenmöglichkeit)

 

 

07.05.2019, Ronald Schwerin

 

 

 

  

 

NABU Habichtswald / Waldjugend Warmetal

 

Teiche "Untere Reinswiesen"

 

 

In Kooperation mit der Gemeinde Habichtswald hat uns die Gemeinde mehrere Fuhren Feldsteine an unsere Fläche "Untere Reinswiesen" (in der Nähe von Dörnberg) angeliefert und dort zu einem großen, sonnenbeschienenen Steinhaufen aufgeschichtet. Eine win-win-Situation: Die Gemeinde muss für die ansonsten teure Entsorgung der Feldsteine nicht zahlen und wir erhalten die Steine kostenlos geliefert und aufgeschichtet! Die Größe des Steinhaufens verhindert ein Überwachsen, bietet eine sehr große sonnenbeschienene Fläche und wird Reptilien für lange Zeit einen attraktiven Unterschlupf bieten!

 

 

In direkter Nähe zu dem Steinhaufen liegen die von uns letztes Jahr neu angelegten Teiche. Aufgrund eines Vermessungsfehlers waren damals einige Meter des aufgeschütteten Dammes niedriger geblieben als der restliche Damm und tatsächlich war der Teich an dieser Stelle bereits einmal übergelaufen. So rückten am Ostersamstag 8 Aktive vom NABU, bzw. (trotz Osterferien) von der Waldjugend, mit Schubkarren und Schippen an. Als die Gemeindearbeiter vorher, beim Anliefern der Steine, von der notwendigen Arbeit hörten, boten sie uns spontan die Lieferung von zwei Fuhren Erde dafür an, was uns die immer noch hinreichend schwere Handarbeit enorm erleichtert hat. Vielen Dank dafür!!! Bei strahlendem Sonnenschein ging es schnell voran, nebenbei wurde mittags gegrillt, so dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.

 

 

Unser nächstes offenes Gruppentreffen findet am Freitag, den 03.05.2019, 18:30 Uhr statt, Achtung: ausnahmsweise in unserer alten Vereinhütte "Im Grund" (Wegbeschreibung siehe Website), da die Waldjugend in der neuen Vereinshütte "Sommerwiese" ein Übernachtungswochenende veranstaltet.

 

 

Kontaktmöglichkeit NABU: ronald.schwerin@web.de

Website: www.nabu-habichtswald.de (auch Spendenmöglichkeit)

 

 

22.04.2019, Ronald Schwerin

 

 

 

  

NABU Habichtswald / Waldjugend Warmetal

 

Baumpflanzungen

 

Zwischen Ehlen und Dörnberg liegt ein Feldweg, wie eine Allee mit Bäumen gesäumt. Die unteren 10 Bäume müssen jedoch perspektivisch durch die Gemeinde gefällt werden, da sie zu dicht am Weg stehen. Der gesamte obere Baumbestand, der bereits ausreichend Abstand zum Weg hat, bleibt natürlich unangetastet. Wir bedanken uns beim Anlieger Herrn Schwedes, der den Ersatzpflanzungen auf seiner Seite des Weggrabens zustimmte, so dass eine einvernehmliche Lösung gefunden werden konnte. Daher konnten wir bereits jetzt vor den Fällungen 12 Ersatzbäume an fast gleicher Stelle pflanzen: Wir haben Vogelkirsche, Speierling, Baumhasel und Hainbuche gepflanzt.

 

Bei strahlendem Sonnenschein und zusammen mit begeisterten Kindern und Jugendlichen der Waldjugend wurde gegraben, Pfähle eingeschlagen, angegossen und der wegen der angrenzenden Pferdeweide notwendige Verbiss - Schutz angebracht. Gerade die Jugendlichen haben sich gemerkt, welche der Bäume sie gepflanzt haben und sollten sie als Erwachsene noch in Habichtswald leben, werden sie zu "ihren" Bäumen immer einen besonderen Bezug haben. Für uns war das eine in mehrfacher Hinsicht schöne und gelungene Aktion.

 

Vielleicht darf ich (obwohl NABU) an dieser Stelle Werbung für die Waldjugend machen: Aktuell sind viele neue Jüngere dazugekommen, die Spanne reicht derzeit vom Grundschulalter bis 15 Jahren, es sind Mädchen wie Jungs aus beiden Ortsteilen dabei. Es gibt nicht nur Aktionen, sondern auch wöchentliche Gruppenstunden (bei denen u.a. viel drinnen wie draußen gespielt wird), Zeltlager und auch das Lernen über die Natur kommt nicht zu kurz. Bei Interesse kann man mit der Gruppenleitung über folgende e-mail Kontakt aufnehmen: nina@buschfamily.de

 

Unser nächstes offenes Gruppentreffen findet am Freitag, den 03.05.2019, 18:30 Uhr statt, Achtung: ausnahmsweise in unserer alten Vereinhütte "Im Grund" (Wegbeschreibung siehe Website), da die Waldjugend in der neuen Vereinshütte "Sommerwiese" ein Übernachtungswochenende veranstaltet.

 

April 2019

Ronald Schwerin, Schriftführer

 

 

 


 

Das Bild zeigt Josi, Elias, Miguel und Michel stolz mit ihrer "Müllausbeute" von nur ca. 100 m Strecke (!) am Bahndamm entlang.

 

Aktion saubere Landschaft in Schauenburg

 

Der NABU Habichtswald deckt die Region Habichtswald ab und ist aktiv in den Orten Baunatal, Habichtswald, Schauenburg und Zierenberg.

 

Gemeinsam mit der Waldjugend Warmetal nahmen wir in Hoof an der Aktion saubere Landschaft teil. In Hoof angekommen waren wir überrascht von der großen Zahl der Teilnehmer, darunter viele Kinder. Alle hatten sich im Feuerwehrhaus versammelt und wurden in einzelne Gruppen aufgeteilt. Wir (4 Aktive vom NABU und 5 von der Waldjugend) wurden von den Landfrauen geführt.

 

 Wie immer bei Aktionen hatten die Kinder und Jugendlichen der Waldjugend viel Spaß: Es wurde ein kleiner Tierschädel gefunden, der sich in der Hand eines mutigen 14 jährigen wild bewegen ließ und die anderen "stoben auseinander". Es wurde eine runde Tischplatte gefunden. Auf der Wiese wurde ausgiebig probiert, wer sie am weitesten rollen lassen kann, was so gut gelang, dass schnell hinterhergelaufen werden musste. Versuche, sie als Frisbee zu werfen, gerieten dagegen eher kurz. Genau zur richtigen Zeit kam da auch schon die Feuerwehr mit Getränken vorbeigefahren (und natürlich mit dem Anhänger zum Aufladen des Mülls). Für uns eine gelungene Aktion, die insbesondere zusammen mit den Kindern, bzw. Jugendlichen und bei sonnig, schönen Wetter wieder Spaß gemacht hat.

 

Wir suchen noch mehr Schauenburger, die Lust haben zusammen mit uns im örtlichen Schwerpunkt Schauenburg aktiv zu sein. Aktuell planen wir (zu den schon in unserer Pflege befindlichen) zwei weitere Schauenburger Flächen (beide mit kleinen Teichen), die uns besonders wertvoll erscheinen, zu pachten, bzw. in dem einen Fall auch zu kaufen. Melden Sie sich bei uns! Oder kommen Sie zu unseren monatlichen offenen Gruppentreffen in unserem Vereinsheim "Sommerwiese" in Habichtswald (Wegbeschreibung siehe Website).

 

März 2019

Ronald Schwerin, Schriftführer

 

 

 


 

"Untere Reinswiese" bei Dörnberg

 

 

Unsere Arbeiten auf der "Unteren Reinswiese" bei Dörnberg sind mittlerweile weit fortgeschritten. Nun wurde es nötig, den riesigen, angesammelten Haufen Astschnitt zu verringern. Dafür musste alles herausgetragen werden, was jedoch sicherstellte, dass keine Tiere betroffen waren, auch weil ein Teil dauerhaft als Totholz-Haufen liegen gelassen wurde. 14 Aktive, z.T. von der Waldjugend und einer weiteren Jugendgruppe, folgten unserem "Hilferuf" für diese Fleißarbeit und so konnte das Verbrennen bei unangenehm feucht-kaltem Wetter an einem Tag erledigt werden. Da das Holz abgelagert, innen trocken war, hielten sich die Emissionen in Grenzen, sobald das Feuer richtig brannte.

 

Die Fläche bietet eine außergewöhnliche Vielfalt an ökologischen Grenzflächen (Förderung der Artenvielfalt). Nebeneinander liegen ein Stück Wald, eine Obstbaumfläche mit umgebenden Hecken-/Baumstreifen, ein Bachlauf mit Schilffläche, unsere zwei neu angelegten Teiche, sowie eine offene Mähwiese. Als wir das Gelände übernahmen, war es im Bereich der Obstbäume stark zugewachsen. Mehrere Obstbäume waren bereits verfault. Andere wurden unsererseits wieder freigeschnitten, was aber bedeutete, dass wir dort allen Bewuchs entfernten, der die Kronen der Obstbäume überwachsen hatte. Zudem wurde der Heckenstreifen an zwei Stellen zwecks besserer Durchlüftung geöffnet. Diese Arbeiten stellen natürlich einen starken Eingriff in die Fläche dar, die sonst weiter zugewachsen wäre (und in diesem Zustand durchaus auch ihren Reiz als verwilderter Garten hatte). Nur so konnte jedoch das Ökosystem des Obstbaum-Teils der Fläche erhalten werden. In den nächsten Wochen wird im Bereich des geöffneten Heckenteils noch ein großer Naturstein-Haufen für Reptilien und im Frühjahr ein Blühstreifen zur Förderung der Fluginsekten angelegt. Ein örtlicher Imker hat bereits Interesse bekundet Bienenstöcke dort aufzustellen. Uns ist im Gemeindegebiet Habichtswald keine weitere Fläche bekannt, die auf begrenztem Raum eine solche Vielfalt verschiedener, angrenzender Ökosysteme vereint.

 

Ronald Schwerin, 26.01.2019

 

HNA vom 24.12.2018


HNA 01.12.2018


 

 

Rückschnitt der zunehmend in den Feldweg hineingewachsenen Büsche auf unserer Fläche "Untere Reinswiesen" bei Dörnberg im November.

 

 


 

 

 

 

Aktion Baumkreuz an der hessisch-thüringischen Grenze

 

 

 Letzten Samstag nahmen Aktive von NABU und Waldjugend aus Habichtswald an der jährlichen Aktion Baumkreuz teil. Es handelt sich um den Erhalt eines Stücks ehemaligen Grenzzaun als Denkmal in Verbindung mit einem Kunst- und Naturschutzprojekt. Seit 1990 werden jährlich Bäume gepflanzt, und zwar in Form eines großen Kreuzes, zum einen entlang des ehemaligen Grenzzaunes, zum anderen entlang der Richtung zwischen Kassel und Eisenach. Besonders interessant sind aus unserer Sicht die Vielzahl von Aspekten aus deutscher Geschichte, Kunst, Politik, Naturschutz, Kirche ... und die Beteiligung vieler verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, auch Kinder und Jugendliche waren dabei.

 

 

Morgens um 8 ging es mit 2 Autos und Anhängern los. Nach den obligatorischen Begrüßungsreden und Pressefotos ging es los. Es wurden Bäume gepflanzt und der sonst zuwachsende Grenzzaun wieder freigemäht und -geschnitten. Ein Verpflegungszelt war aufgebaut und am Nachmittag klang die Aktion beim Würstchen grillen aus. Die Aktion Baumkreuz findet jedes Jahr am ersten Novemberwochenende an der hessisch-thüringischen Grenze bei Ifta (Richtung Eisenach) statt.

 

 

November 2018

 

 

 

 

 


 

 

Neue Teiche

 

 

Nach langer Vorbereitung rückten letzten Freitag die Bagger an. Auf unserer neu zugekauften Fläche "Untere Reinswiesen" in der Nähe des Ortsteils Dörnberg, bisher eine landwirtschaftlich genutzte Mähwiese, wurden zwei große Teiche mit zusammen ca. 500 qm Wasserfläche neu angelegt. Es handelt sich um ein von der Oberen Naturschutzbehörde genehmigtes und zum größten Teil finanziertes Naturschutzprojekt. Am Samstag Abend erfolgte der "Anstich" und seither füllen sich die beiden Teiche langsam. Natürlich wird dem angrenzenden wasserführenden Graben (mit behördlicher Genehmigung) nur ein Teil des Wassers abgezweigt und zudem am Überlauf des unteren Teiches wieder zurückgeführt. Es ist für uns das größte Neuprojekt der letzten Jahre.

 

Der besondere Wert liegt in der Verbindung mit unserer dort bereits vorhandenen und einer weiteren, benachbarten Fläche. Jetzt grenzen eine Obstbaumwiese, Hecken, ein Stück Wald, ein wasserführender Graben, ein sumpfiges Feuchtgebiet und eine Mähwiese direkt an die neuen, zum größtes Teil sonnenbeschienenen Teiche. Wir erhalten dadurch eine Vielzahl von Grenzflächen verschiedener Biotope, was die Artenvielfalt stark fördert!

 

Wir bedanken uns besonders bei dem bisherigen Eigentümer, der uns das Gelände für Naturschutzzwecke günstig verkauft hat, der Oberen Naturschutzbehörde, die dem Plan ausgesprochen aufgeschlossen gegenüber stand und bei dem Baggerunternehmen Hammerlindl Burghasungen, das sehr engagiert den Plan umgesetzt hat.

 

Wir freuen uns sehr über dieses Projekt und sind schon gespannt darauf, die natürliche Entwicklung des neuen Biotops zu erleben.

 

 

Am Freitag, den 02.11., 18 Uhr, findet unser nächstes offenes Gruppentreffen in unserer NABU-Vereinshütte "Sommerwiese" statt, zu dem alle Interessierten herzlich willkommen sind (Wegbeschreibung siehe www.nabu-habichtswald.de).

 

Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de

 

Website: www.nabu-habichtswald.de (auch Spendenmöglichkeit)

 

 

Oktober 2018

 


 

 

Fledermauskästen

 

 

 

Dienstag Vormittag reisten ca. 30 Kindergartenkinder samt einiger Erzieherinnen und Eltern per Bus aus Kassel an. Sie hatten sich über Wochen mit dem Thema Fledermäuse beschäftigt und 6 Fledermauskästen gebaut, die wir in gemeinsamer Aktion in zwei Fledermausrevieren im NSG Erlebach (Ehlen) aufgehängt haben.

 

Bei strahlendem Wetter und begeisterten Kindern war dies auch für uns eine ganz besondere und tolle Aktion. Alle in Deutschland vorkommenden Arten gelten mittlerweile als bestandsgefährdet. Fledermäuse sind direkt vom Rückgang der Fluginsekten, der Abholzung alter Baumbestände (Baumhöhlen) und dem Abriss ungenutzter Bauwerke (Quartiere für den Winterschlaf) betroffen. Die aufgehängten Kästen können dies nur teilweise ausgleichen, bieten aber notwendige Sommerquartiere in ihren Jagdrevieren.

 

Die Aktion hatte noch einen weiteren Aspekt. Sie wurde sehr konstruktiv durch die Abteilung Nachhaltigkeit der Firma Kali + Salz begleitet. Natürlich sollen die 6 von K + S gesponserten Fledermauskästen nicht den auch aus unserer Sicht unsäglichen Plan rechtfertigen, die Abwässer statt in die Werra einfach weiter nördlich in die Weser einzuleiten. Ich gehe aber davon aus, dass dies auch niemand so sieht. Jedoch allein, dass in Unternehmen eine eigene Abteilung für Nachhaltigkeit arbeitet, zeigt u.E. auch, dass sich parallel eine neue Unternehmenskultur zu entwickeln beginnt. Und solche Entwicklungen, von einer eigenen Abteilung kontinuierlich in die Unternehmensabläufe eingebracht, könnten auf Dauer für den Umweltschutz sehr viel bringen und verdienen u.E. lobend erwähnt zu werden.

 

Am Freitag , den 05.10., 18 Uhr, findet unser nächstes offenes Gruppentreffen in unserer neuen NABU-Vereinshütte "Sommerwiese" statt, zu dem alle Interessierten herzlich willkommen sind (Wegbeschreibung siehe www.nabu-habichtswald.de).

 

September 2018

 

 

 

 


 

Neues von der Hute am Seilerberg / Wegekonzept

 


Seit 2015 ist die "Hute am Seilerberg" (Freifläche ehemaliger Truppenübungsplatz Ehlen) im Besitz der NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe. Nachdem die Entwicklungskonzepte mit den Behörden abgestimmt sind (die "Hute" ist auch FFH-Gebiet (nach der Flora-Fauna-Habitatrichtlinie ausgewiesenes europäisches Schutzgebiet), kommt nun auch das Wegekonzept in die konkrete Planung, bzw. Umsetzung.

 
Die NABU-Stiftung möchte zwei Rundwege mit unterschiedlicher Länge zu Wanderwegen ausweisen. Sie sollen nach Möglichkeit an das Wegenetz des Naturparks angebunden werden. Infotafeln sowie entsprechende Hinweisschilder werden erstellt und auf dem Plateau am oberen Rundweg wird ein kleiner Rastplatz angelegt.

 

Ausdrücklich ist seitens des NABU gewünscht, dass die "Hute" offen und einladend für Spaziergänger bleibt. Wichtig ist jedoch, dass der Besuch im Einklang mit dem Naturschutz steht, denn für viele Arten des Offenlandes stellt das Gebiet einen wichtigen Lebensraum dar. Am Himmel kreist der Rotmilan, Neuntöter sitzen auf den Hecken und Büschen und jagen Insekten, und in den zahlreichen Feldholzinseln suchen auch tagsüber Rehwild und Feldhasen Schutz. Auch bedrohten Insekten- und Amphibienarten bietet die „Hute am Seilerberg“ Lebensraum. Damit diese selten gewordenen Arten sich hier weiter entwickeln können, brauchen sie Ruhezonen, in denen sie bei der Nahrungssuche und beim Brüten nicht gestört werden.

 
Alle Besucher des Gebietes werden gebeten, die Hunde an der Leine zu halten und die Wege nicht zu verlassen.

 
Auf den Mahdflächen der „Hute“ hat die NABU-Stiftung schon Veränderungen speziell zum Schutz von Insekten vorgenommen. Die Flächen werden sehr spät gemäht und auf ausgewählten Abschnitten bleibt zum Schutz der Tiere das Gras bis zum nächsten Frühjahr stehen. Auch die Gewässer sollen renaturiert werden. Tief eingeschnittene Durchflüsse unter den Wegen sollen verfüllt und das Bachbett über flache Furten umgeleitet werden.

 
ronald.schwerin@web.de, www.nabu-habichtswald.de

 


Ansprechpartnerin der NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe: Dina.Schmidt@hessisches-naturerbe.de

 

Mai 2018

 

 


 Infostand in Baunatal Mai 2018

 

NABU Naturschutzbund Habichtswald e.V.

 

Schwund der Artenvielfalt / Biodiversität


Im Cineplex-Kino in Baunatal hat eine Informationsveranstaltung zum Thema Biodiversität (= biologische Vielfalt) stattgefunden. Diese wurde von den Baunataler Grünen organisiert und der NABU Habichtswald beteiligte sich mit einem Infostand. Der Wirkungsbereich des NABU Habichtswald ist der südliche Bereich des Habichtswaldes und umfasst die Orte Baunatal, Habichtswald, Schauenburg und Zierenberg.

 

Die aus unserer Sicht gelungene Veranstaltung soll für uns Anlass sein, einmal mehr auf die zentrale Bedeutung des Erhalts der Biodiversität hinzuweisen. Aktuellen Studien zufolge hat die Geschwindigkeit des Artensterbens mittlerweile das Ausmaß der Massenaussterben in der Frühgeschichte der Erde erreicht. Nicht nur die biologische Vielfalt geht zurück, sondern auch die Gesamtmasse vieler Tiergruppen (z.B. Fluginsekten, Regenwürmer…) ist in Deutschland bereits um bis zu 75 % zurückgegangen. Das Hessische Umweltministerium hat zu diesem Thema eine umfassende Internetseite mit Fakten, Filmen und Anregungen eingerichtet: www.biologischevielfalt.hessen.de.

 

Uns vom NABU Habichtswald reicht es nicht, nur auf die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hinzuweisen, wo ein Ausbau/Förderung der ökologischen Landwirtschaft die wichtigste Gegenmaßnahme wäre. Wir haben in den genannten Orten zahlreiche Flächen in Pacht und z.T. auch in Eigentum, auf denen wir durch gezielte Pflegemaßnahmen (z.B. Erhalt eines halboffenen Charakters mit vielen Grenzflächen zwischen Baumbestand und Offenland…) versuchen die Artenvielfalt zu fördern. Wir suchen Menschen, die sich in ihren Orten mit uns zusammen dafür engagieren möchten. Bitte melden Sie sich bei uns. Auch im eigenen Garten kann man viel tun: Keine Chemie, eine Blühpflanzenauswahl, wo es insbesondere schon im frühen Frühjahr und späten Herbst blüht, keine Zuchtsorten mit gefüllten Blüten (da diese für die Insekten nutzlos sind), Insektenhotels und Nistkästen aufhängen, Altgrasstreifen stehen lassen…

 

Jeden ersten Freitag im Monat, um 18 Uhr, findet unser offenes Gruppentreffen statt, das nächste am 01.06. in unserer Vereinshütte "Sommerwiese" in Habichtswald, zu dem alle Interessierten herzlich willkommen sind (Wegbeschreibung siehe website).

 

ronald.schwerin@web.de, www.nabu-habichtswald.de

 

 

 

Mai 2018

 


 

 Elias, Steffen, Miguel, Bernd, Bastian, Josie, Erich nach getaner Arbeit

 


NABU Habichtswald / Waldjugend Warmetal

Winteraktionen Fortsetzung

 

 

Diese Woche stand für den NABU Habichtswald und die Waldjugend Warmetal die Flächenpflege rund um das neue Vereinsheim "Sommerwiese" (zwischen Dörnberg und Ehlen gelegen) auf dem Programm. Der NABU und die Waldjugend teilen sich das Vereinsheim, das also künftig auch der Standort der Waldjugend Warmetal sein wird. Die "Flächenpflege" bestand allerdings diesmal darin, einen kleinen Teil des weitgehend bewachsenen Grundstücks von Büschen freizustellen um Platz für eine Kothe der Waldjugend (= ein spezielles Zelt) neben dem Gebäude zu schaffen. Also diesmal kein Naturschutzeinsatz, sondern zur Unterstützung der Jugendarbeit.

 

Bernd Enders, Vorstandsmitglied im NABU Habichtswald, hatte die Aktion vorbereitet. Und so trafen sich vier Aktive vom NABU mit vier aktiven Jugendlichen der Waldjugend zum "Büsche mit Wurzeln raus reißen", einer trotz gutem Werkzeug anstrengenden Arbeit. Diese sollte fertig werden bevor die Vögel beginnen nach Nistplätzen Ausschau zu halten.

 

Bei einigen Vogelarten, z.B. den Meisen, beginnen die Männchen schon zum Ende des Winters mit der Ausschau nach Nistplätzen, Anfang April beginnt bereits die Brutzeit in den fertigen Nestern. Ende Februar wäre daher auch der richtige Zeitpunkt für alle Mitbürger, die z.B. in ihren Gärten Nistkästen aufhängen möchten.

 

Wie bereits häufig in der Presse berichtet, schlägt sich der Schwund der Artenvielfalt mittlerweile nicht nur bei empfindlichen Arten nieder, sondern auch die Bestände der "Allerwelts-Arten" gehen z.B. aufgrund des Rückgangs der Insektenbestände und der Brutmöglichkeiten zurück. Daher ist heutzutage die Winterfütterung sinnvoll, in den Gärten Blühpflanzen (keine gefüllten Blüten und möglichst auch Blühpflanzen des Frühjahrs und des Herbstes) zu pflanzen sowie Nistmöglichkeiten zu schaffen. Alles hilft ein bisschen.

 

Am Freitag , den 02.03., 18 Uhr, findet unser nächstes offenes Gruppentreffen noch einmal in der alten NABU-Vereinshütte "Im Grund" statt, zu dem alle Interessierten herzlich willkommen sind (Wegbeschreibung siehe www.nabu-habichtswald.de).

 

Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de

 

Website: www.nabu-habichtswald.de (auch Spendenmöglichkeit)

 

 

17.02.2018


 

NABU Habichtswald / Waldjugend Warmetal

 

Winteraktion

 

Nachdem wir in den letzten Wochen vor allem mit Renovierungsarbeiten in unserem neuen Vereinshaus "Sommerwiese" beschäftigt waren, ging es dieses Wochenende nochmal mit Kettensäge und Astscheren ans Auslichten.

 

Gemeinsam mit der Waldjugend Warmetal ging es zu unserer Fläche "Untere Reinswiesen" bei Dörnberg. Auf der mit Büschen und z.T. jungen Bäumen stark zugewachsenen Fläche ging es darum durch gezieltes Zurückschneiden und Fällungen wieder mehr Licht in die Fläche zu bringen und dem alten Obstbaumbestand im oberen Bereich der Fläche wieder mehr Raum zu verschaffen. Zwei der alten Obstbäume waren leider schon nicht mehr zu retten und mussten ebenfalls gefällt werden. Ein kleines Wäldchen im unteren Bereich am Bachlauf wurde nicht angetastet. Ziel ist es eine vielfältige Gliederung zu erreichen und damit trotz der begrenzten Größe der Fläche die Artenvielfalt zu fördern, sowie natürlich der Erhalt der alten Obstbäume.

 

Wie immer war die Waldjugend, diesmal mit 4 Jugendlichen und einer Gruppenleiterin vertreten, mit Eifer und vor allem viel Spaß bei der Sache. Es wurde fleißig und mit Erfolg gearbeitet, über die Hälfte der Fläche ist jetzt fertig! Aber es gab auch viel Gelächter: So wurde z.B. ein (eigentlich kleinerer) Ast nicht einfach mit der Handsäge abgesägt, nein, natürlich nicht, sondern 3 Jungs sägten, kletterten, zogen von allen Seiten und drehten dabei mit der Kamera 3 Filme und am Ende war der Ast immer noch nicht ab... .

 

Die nächsten Arbeitseinsätze werden wieder Arbeiten an und in unserem neuen Vereinsheim "Sommerwiese" sein (zwischen Ehlen und Dörnberg gelegen).

 

Am Freitag , den 02.03., 18 Uhr, findet unser nächstes offenes Gruppentreffen noch einmal in der alten NABU-Vereinshütte "Im Grund" statt, zu dem alle Interessierten herzlich willkommen sind (Wegbeschreibung siehe www.nabu-habichtswald.de).

 

Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de

 

Website: www.nabu-habichtswald.de (auch Spendenmöglichkeit)

 

 

10.02.2018


 

NABU Habichtswald / Waldjugend Warmetal

 

Müllsammelaktion auf der Hute am Seilerberg

 

(ehemals Truppenübungsplatz Ehlen)

 

nachdem wir letztes Jahr bereits viel Müll von der Hute gesammelt hatten, fuhren wir dieses Jahr noch einmal gezielt zu einer Stelle, wo offensichtlich in den 1950er oder 1960er Jahren viel Müll abgekippt worden war.

 

Trotz nasskaltem Wetter rafften sich 4 Kinder/Jugendliche von der Waldjugend und 3 Aktive vom NABU auf. Insbesondere die offen liegenden Scherben versuchten wir aus dem Laub zu klauben. Und wieder kam fast ein ganzer Anhänger voll zusammen. Vielen Dank an die Unermüdlichen!

 

Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de

 

11.11.2017


 

Aktion Baumkreuz an der hessisch-thüringischen Grenze
 

Letzten Samstag nahmen Aktive von NABU und Waldjugend aus Habichtswald an der jährlichen Aktion Baumkreuz teil. Es handelt sich um den Erhalt eines Stücks ehemaligen Grenzzaun als Denkmal in Verbindung mit einem Kunst- und Naturschutzprojekt. Seit 1990 werden jährlich Bäume gepflanzt, und zwar in Form eines großen Kreuzes, zum einen entlang des ehemaligen Grenzzaunes, zum anderen entlang der Richtung zwischen Kassel und Eisenach. Besonders interessant sind aus unserer Sicht die Vielzahl von Aspekten aus deutscher Geschichte, Kunst, Politik, Naturschutz, ... und die Beteiligung vieler Gruppen, Kirche, Privatunternehmen etc..

 

Dieses Jahr waren wir 9 aktive Jugendliche und Erwachsene von NABU Habichtswald und Waldjugend Warmetal. Es wurden Bäume gepflanzt und der sonst zuwachsende Grenzzaun wieder freigemäht und -geschnitten. Ein Verpflegungszelt war aufgebaut und beim Würstchen grillen klang die Aktion am frühen Nachmittag aus. Die Aktion Baumkreuz findet jedes Jahr am ersten Novemberwochenende an der hessisch-thüringischen Grenze bei Ifta (Richtung Eisenach) statt. Jede "helfende Hand" ist willkommen.

 

Am Montag, den 04.12., 18 Uhr, findet wieder unser offenes Gruppentreffen in unserem NABU-Vereinshaus "Sommerwiese" statt, zu dem alle Interessierten herzlich willkommen sind (zwischen  Dörnberg und Ehlen, Wegbeschreibung siehe www.nabu-habichtswald.de).

 

Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de

 

Website: www.nabu-habichtswald.de (auch Spendenmöglichkeit)
 

06.11.2017


Aktion Obstbaumschnitt

 

 

Diesen Samstag ging an die Pflege eines älteren Streuobstwiesen-Baumbestandes bei Breitenbach, der seit Jahren nicht mehr geschnitten worden war. Dementsprechend mussten auch ältere, stärkere Äste weichen um wieder Licht in die Kronen zu bringen. So kamen hier vor allem zwei Hochentaster zum Einsatz (kleine Kettensägen an langen Stielen). Erich Rosner gab Anleitung und erklärte immer wieder geduldig die Besonderheiten dieses Schnitts, so dass wir viel theoretisch und gleich praktisch lernen konnten. Die Aktion wird am Samstag, dem 28.10. auf der Obstbaumwiese am DGH Ehlen fortgesetzt. Treffpunkt 9 Uhr auf dem REWE Parkplatz Ehlen. HelferInnen sind herzlich willkommen.

 

 

 

Gerne können auch Obstbaumpatenschaften übernommen werden (Baumpflege, dafür Ernte der Früchte). Könnten wir über die "SILKA" ggf. auch für den ganzen LK Kassel vermitteln.

 

n den letzten Tagen war in den Medien wieder der fortschreitende Artenschwund Thema, da mittlerweile vom Rückgang der Populationen auch bisher als unempfindlich geltende "Allerweltsarten" wie der Haussperling oder der Star stark betroffen sind. Der Erhalt der alten Kulturlandschaft Obstwiese fördert nicht nur den Erhalt alter Obstsorten, sondern auch die Vielfalt der Landschaft und damit direkt auch die bedrohte Artenvielfalt.

 

Dies ist auch in unseren Gärten möglich. Neben dem Verzicht auf chemische Mittel und möglichst Düngung ist die Förderung der seit Jahren rückläufigen Insektenbestände (mit allen Folgen in der Nahrungskette) durch eine Vielfalt der im Garten vorhandenen Blüten ein einfaches und dazu schönes Mittel für den Naturschutz. Das Prinzip ist einfach: Ein Verzicht auf Züchtungen mit gefüllten Blüten (da diese für die Insekten nicht nutzbar sind) und eine Auswahl von ausdauernden Blühpflanzen, dass es möglichst durchgehend, aber besonders früh im Frühjahr und besonders spät in den Herbst hinein im Garten blüht (Näheres z.B. über www.NABU.de/Shop/Publikationen/Garten). Frühjahr und Herbst sind die kritischen Zeiten für die Insekten und z.B. der von ihnen lebenden Vögel. Schafft man dazu noch Brutmöglichkeiten durch Insektenkästen oder Nistkästen hat man bereits sehr viel getan und dazu noch einen schönen Garten!

 

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21.10.2017


 

Nabu Habichtswald / Waldjugend Warmetal

 

Aktion Pflege Obstbaumwiesen Breitenbach und DGH Ehlen

 

Am Samstag (09.09.) standen für uns Restarbeiten auf den beiden Flächen an. Wir freuten uns wieder über die Teilnahme der Waldjugendgruppe "Die Wildkatzen" und über ein neues, aktives Mitglied, der zum Treffpunkt kam! Das ursprünglich geplante Mähen der Orchideenwiesen bei Dörnberg mussten wir wegen dem Regenwetter verschieben.

 

Beide Wiesen waren bereits gemäht, jedoch nicht mit dem Mulchmäher, sondern mit dem Balkenmäher, bei dem das Schnittgut von der Fläche geholt werden muss. Das trübe Wetter störte hierbei nicht und, dank der vielen Helfer, hatten wir nach nicht mal 3 Stunden den Wiesenschnitt auf beiden Flächen zusammengeharkt und mit unserem Anhänger abgefahren.

 

Der ökologische Hintergrund für diesen zusätzlichen Aufwand ist der hohe Nährstoffeintrag (insbesondere Stickstoff) in die Flächen über die Luft und Düngung. Dieser Hintergrund war übrigens (neben dem Artensterben) in den letzten Wochen auch in den Medien Thema. Durch den hohen Nährstoffeintrag werden die Böden und die Pflanzen- und Tiergesellschaften verändert und empfindliche Arten gehen zurück oder sterben gar aus. Trotz aller Anstrengungen von behördlichem wie ehrenamtlichen Naturschutz nimmt das Artensterben in Deutschland und weltweit nach wie vor zu. Für uns ist dies das zentrale Thema unserer Arbeit. Und so bemühen wir uns auf den von uns gepflegten Flächen der Überdüngung entgegenzuwirken. Je größer die Flächen desto besser, aber viele kleine Flächen (für den genetischen Austausch am besten noch nahe beieinanderliegend oder vernetzt) sind auch Refugien für die Artenvielfalt.

 

Dies ist auch in unseren Gärten möglich. Neben dem Verzicht auf chemische Mittel und möglichst Düngung ist die Förderung der seit Jahren rückläufigen Insektenbestände (mit allen Folgen in der Nahrungskette) durch eine Vielfalt der im Garten vorhandenen Blüten ein einfaches und dazu schönes Mittel für den Naturschutz. Das Prinzip ist einfach: Ein Verzicht auf Züchtungen mit gefüllten Blüten (da diese für die Insekten nicht nutzbar sind) und eine Auswahl von ausdauernden Blühpflanzen, dass es möglichst durchgehend, aber besonders früh im Frühjahr und besonders spät in den Herbst hinein im Garten blüht (Näheres z.B. über www.NABU.de/Shop/Publikationen/Garten). Frühjahr und Herbst sind die kritischen Zeiten für die Insekten und z.B. der von ihnen lebenden Vögel. Schafft man dazu noch Brutmöglichkeiten durch Insektenkästen oder Nistkästen hat man bereits sehr viel getan und dazu noch einen schönen Garten!

 

Unsere nächste Aktion ist das wieder Freischneiden/Mähen von drei Orchideenwiesen, bzw. Lichtungen, direkt am Ortsrand von Dörnberg. Die wertvolle Pflanzengesellschaft droht sonst von einer zunehmenden Verbuschung überwachsen und zurückgedrängt zu werden. Wir würden uns sehr freuen, wenn vielleicht einige Dörnberger Bürger Freude daran hätten beim Erhalt dieser besonderen Flächen mitzuhelfen! Wir treffen uns diesen Samstag, der 16. September, um 9 Uhr auf dem REWE - Parkplatz Ehlen.

 

Am Montag, den 02.10., 18 Uhr, findet wieder unser offenes Gruppentreffen in der NABU-Vereinshütte "Im Grund" statt, zu dem alle Interessierten herzlich willkommen sind (Wegbeschreibung siehe www.nabu-habichtswald.de).!

 

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12.09.2017


Nabu Habichtswald / Waldjugend Warmetal

 

 

 

19.08.2017: Aktion Feuchtgebiet Warmeteiche

 

 

 

Die Warmeteiche sind ein vom NABU in den 1970er Jahren angelegtes Feucht- und Streuobstwiesengebiet zwischen Ehlen und Martinhagen. Es waren bereits mehrere Aktionen vorausgegangen. Wir haben den Mönch (=Überlauf) erneuert und den Waldbereich um die zwei Teiche ausgelichtet, damit die Teiche wieder mehr Licht erhalten. Leider waren die Teiche und das Feuchtgebiet im Laufe der Jahre immer trockener gefallen, da sich der kleine Zulauf erheblich abgesenkt hatte. Nach einer Ortsbegehung mit der Unteren Naturschutz- und Wasserbehörde erhielten wir die Erlaubnis zur Wiederherstellung des Zulaufes.

 

Wir hatten etwas Angst vor dem Ausmaß der Aktion (umfangreiches Graben per Spaten) und riefen um Hilfe. Es kamen neue aktive Mitglieder und die Waldjugend Warmetal, insgesamt 13 Personen! Und so kam der "Durchstich" schon nach drei Stunden intensiven "Buddelns", und das Wasser strömt seither wieder…

 

Wie immer war die Aktion zusammen mit der Waldjugend eine besondere Freude. Lautstark wurde hin und hergerufen: "Wir brauchen Eimer. Wo bleiben die leeren Eimer da vorne…" und Ähnliches. Auch den neuen Aktiven machte die Aktion offensichtlich Spaß, so dass wir hoffen, dass sie dabei bleiben.

 

Die nächste Aktion ist das wieder Freischneiden/Mähen von drei Orchideenwiesen, bzw. Lichtungen, direkt am Ortsrand von Dörnberg. Die wertvolle Pflanzengesellschaft droht sonst von einer zunehmenden Verbuschung überwachsen und zurückgedrängt zu werden. Wir würden uns sehr freuen, wenn vielleicht einige Dörnberger Bürger Freude daran hätten beim Erhalt dieser besonderen Flächen mitzuhelfen! Wir treffen uns am Samstag, den 09. September, um 9 Uhr auf dem REWE - Parkplatz Ehlen.

 

Kontaktmöglichkeit: ronald.schwerin@web.de

 Website: www.nabu-habichtswald.de (auch Spendenmöglichkeit)